Tenniscracks

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Erwin G. Burmeister

Zumal Gloria sogleich die Sporttasche aus dem Kofferraum nahm, in der immer noch unter anderem die Kleidung verwahrt war, die sie am Abend zuvor getragen hatte, sowie ihr Schlafanzug, den sie bei Nina getragen hatte. Immer noch trug sie die Trainingskleidung, die sie morgens gleich nach dem Frühstück angezogen hatte, sicherlich mit der hautfarbenen Strumpfhose unter der langen Hose. Ich konnte mir nicht helfen: Dieser Gedanke erregte mich aufs Äußerste. Während sie vor mir die Treppen zu meiner Wohnung hochging, meinte ich sogar hören zu können, wie der zarte Nylonstoff ihrer Strumpfhose an der Trainingshose rieb und jenes charakteristische Geräusch erzeugte, das dabei entsteht. Ich bekam sogleich wieder eine Erektion.

Wir betraten die Wohnung, und Gloria schaute sich ausgiebig überall um. „Schön hast du es hier. Ein richtiges kleines Liebesnest.“
„Ja, das sieht Nina genauso. Wir hatten hier schon eine Menge Spaß miteinander.“
Im Schlafzimmer bemerkte Gloria eine Strumpfhose, die auf meinem Bett lag. In ihr hatte ich mich am Freitagnachmittag ein wenig in Stimmung für den folgenden Abend gebracht, es war ein Mitbringsel von Nina gewesen.
„Ist die von Nina?“
„Ja, sie lässt mir jedes Mal eine ihrer Strumpfhosen da, damit ich an sie denke.“
„Das ist aber nett von ihr. Würdest du solche Mitbringsel eigentlich auch von anderen Frauen annehmen?“ Mannomann, sie ging ganz schön zur Sache.
„Wenn es eine tolle Frau und eine tolle Strumpfhose ist, könnte sie mir damit eine große Freude machen.“
„Wer weiß, vielleicht lernst du so eine ja mal kennen.“
„Ja, wer weiß. Aber irgendwelche langweiligen Sockenmäuse haben da wohl eher schlechte Karten.“ So, spätestens jetzt musste sie wissen, woran sie bei mir dran war. Aber wahrscheinlich wusste sie das ohnehin schon.

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