„Das hat sie nicht wirklich gemacht!?“
„Doch, hat sie. Sie war so schnell bei der Tür, dass ich nicht mehr eingreifen konnte.“
„Da sieht man mal wieder: Stille Wasser sind tief. Sowas hätte ich ihr niemals zugetraut.“
Auch Glorias „Spezialbehandlung“ stieß bei Nina auf lebhaftes Interesse und eine gewisse Verwunderung.
„Na schau mal an, was die sich alles einfallen lässt, um dich zu verwöhnen. Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Ich geh‘ mal davon aus, dass du nichts dagegen hast, wenn ich das auch mal bei dir mache?“
„Nichts lieber als das!“
Dass ich gleich zweimal mit Gloria gevögelt hatte, nahm Nina ohne große Regung zur Kenntnis. Es schien ihr eher gleichgültig zu sein nach dem Motto „Hauptsache, ihr hattet Spaß“.
„Sag mal, macht es dir gar nichts aus, dass ich mit deiner besten Freundin schlafe? Ich finde das schon richtig krass.“
„Überhaupt nicht. Wichtig ist nur, dass die Hackordnung eingehalten wird. Solange ich die Nummer eins bin, habe ich kein Problem damit, wenn du sie hin und wieder mal durchvögelst.“
„Wollen wir hoffen, dass sich auch alle daran halten.“ Ich bewunderte Nina für ihre Sorglosigkeit und Gelassenheit. Ob das wohl gutging?
Nina erzählte mir dann von ihrer Karnevalsfeier und wie sehr sie mit ihrem mega-sexy Vamp-Kostüm für Furore auf der Party eines braven Tennisclubs in einer verschlafenen Kleinstadt gesorgt hatte. Wie sehr sie es genossen hatte, wie die Männer ihr bewundernd hinterhergeschaut und ihr Komplimente gemacht hatten. Aber sie hatte sich einen Spaß daraus gemacht, nur mit ihnen zu spielen und sie in ihren Avancen gleich in die Schranken zu weisen.
„Wo wir bei Kostümen sind: Ich habe da extra für dich noch eines mitgebracht, das dir sicherlich gefallen wird. Soll ich es mal anziehen?
Tenniscracks
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Tenniscracks
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