„Geht in Ordnung. Ich freue mich schon auf Freitag!“
Das war nicht übertrieben. Ich konnte es kaum erwarten, meine beiden Traumfrauen wiederzusehen. Der Gedanke an Nina alleine ließ mein Herz schneller schlagen. Und nun auch noch Gloria! Die erste Begegnung mit ihr war recht vielversprechend gewesen. Entsprechend groß war meine Vorfreude, sie wiederzusehen.
Endlich war er da, der lang ersehnte Freitag, und ich machte mich am späten Nachmittag auf den Weg zu Nina. Sie machte mir wie immer die Tür auf, und wieder verblüffte sie mich total. Sie trug eines ihrer geliebten Fleece-Hoodies in grau, dazu knappe rosa Sport-Shorts (die ich gerne als „Spielhöschen“ bezeichne) sowie eine graue Strumpfhose. Auf ihrem rechten Oberschenkel klaffte ein beachtlich großes Loch, von dem aus eine ganze Reihe dünner Laufmaschen das Bein herunterliefen. Dazu schwarze Baumwollsocken („Ich habe kalte Füße“, murmelte sie, fast schon entschuldigend). Ich fand es umwerfend. Klar macht es mich heiß, wenn sich eine Frau aufbrezelt, als ginge es zum Opernball oder zur Silvesterparty. Aber dieser gekonnt in Szene gesetzte Schmuddellook, der hatte schon was. Vor allem die Laufmasche machte mich fertig. Darauf fahre ich nun mal ab.
Gloria, die mich mit einer herzlichen Umarmung und einem dezenten Kuss auf die Wange begrüßte, war mal wieder sehr brav gekleidet, mit einem diesmal sehr engen Pullover, der ihre wohlgeformten Brüste eindrucksvoll zur Geltung brachte, einer schwarzen, eng geschnittenen Hose und – rosa Baumwollsocken. Natürlich hatte ich insgeheim etwas anderes erwartet, aber auch sie verstand es offenbar, mit meinen Erwartungen zu spielen und sie zu unterlaufen. Womöglich war sie bei Nina in die Lehre gegangen … „Naja“, dachte ich, „womöglich steht gleich wieder eine Fußmassage an.
Tenniscracks
11 19-30 Minuten 0 Kommentare
Tenniscracks
Zugriffe gesamt: 2455
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.