Wer weiß, ob sie unter den Socken nicht doch eine Strumpfhose trägt. Spätestens dann werde ich es merken.“
Nina dachte nicht im Traum daran, sich etwas anderes anzuziehen. Überhaupt war sie heute nicht in der Stimmung, die glamouröse Gastgeberin zu spielen. Sie schien in Gedanken bereits im morgigen Tennismatch zu sein. So gab es denn auch nichts Selbstgekochtes diesmal, sondern Pizza vom Bringdienst. Besonders gesprächig war sie auch nicht, wohingegen Gloria sich erkennbar Mühe gab, soviel Charme wie möglich zu versprühen und mich immer wieder betont freundlich anlächelte.
Wie erwartet, äußerte Gloria nach dem Essen, als wir uns wieder in Ninas Wohnzimmer niedergelassen hatten, den Wunsch nach einer Fußmassage, den ich ihr natürlich erfüllte, alleine schon aus Neugier, ob sich womöglich etwas unter den Socken verbergen würde, was mir besser gefiele. Doch ich konnte nichts erfühlen, das auf Nylon hindeutete. Trotzdem erregte mich die Massage wieder enorm, und ich vergaß darüber glatt die Zeit. Es war mindestens eine Viertelstunde vergangen, als Nina sich vernehmlich räusperte, ihre Socken auszog und demonstrativ ihre Fußsohlen so verführerisch auf der Couch in Stellung brachte, dass es keiner Worte bedurfte im Hinblick auf ihre Wünsche.
„Ach übrigens“, meinte sie, während ich – betört vom wie immer sehr anregenden Anblick und vom dezenten Duft ihrer Nylonfüße – in der Fußmassage versunken war, „ich werde morgen vor dem Training noch ein wenig mit Gloria Tennis spielen.“ Und zu Gloria gewandt: „Leider habe ich in der Halle keinen freien Platz mehr bekommen, wir müssen also draußen spielen.“ Es war Februar und klirrend kalt. „Am besten, du ziehst dir daher eine Strumpfhose unter der Trainingshose an. So mache ich es auch. Du kannst gerne eine von mir anziehen.
Tenniscracks
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