The Wild One

Episode 5 aus: Die Mädchen von Schloss Ruteberg

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The Wild One

The Wild One

Andreas

Stefans Blut schoss wie Feuer in die Region seiner Schläfen. Hatte Magda das wirklich gesagt?
Ihr offenes Lächeln vertrieb alle Restzweifel, die ohnehin sehr gering waren. Diese bildschöne Frau erwartete von ihm eine entsprechende Offerte, die er ihr gern und voll Vergnügen geben wollte.

„Da müsste ich nachschauen, liebe Magda! Käthes Popo sehe ich vor mir, da es noch nicht lange her ist, seit ich ihn versohlt habe. Bei ihrem Allerwertesten könnte ich nur Vermutungen anstellen…“

Magda drückte seine Hand so fest, dass er zusammenzuckte. Die maßlose Erregung stand ihr ins Gesicht geschrieben. Ihr war in diesem Moment alles egal. Sie wollte etwas erleben, verbotene Dinge tun. Dazu kam ihr Wesen, das sich nach lustvoller Unterwerfung sehnte. Sie sah die strenge Erziehung kritisch, die bei den Mädchen auf Ruteberg angewandt wurde. Andererseits faszinierte sie der Gedanke, selbst einmal Opfer zu sein. Natürlich nur bei einer geeigneten Erzieherin, oder eben auch bei einem männlichen Pendant. Diese Gedanken trieben die junge Frau dazu, einen Vorstoß zu wagen. Magda sah sich um, zog Stefan dann hinter eine dichtgewachsene Buchsbaumhecke.
Dort stand eine weiß gestrichene Bank, auf der sie oft ihre Freistunden in der Sonne genoss.
Magda kniete sich auf die Sitzfläche der Parkbank, beugte ihren Oberkörper über die Rückenlehne.
Stefan stand etwas ratlos hinter ihr, obwohl im schon klar war, was Magda im Schilde führte.
Da er so lange zögerte, wurde sie deutlich. Magda rang sich dazu durch, da sie nicht mehr zurückwollte. Sie wagte es endlich, sprach einmal aus, was ihr Herz schon so lange einforderte:

„Schau ihn dir doch an, Stefan! Sag mir jetzt gleich, ob mein Popo mit Käthes mithalten kann?“
Dieser reizenden Aufforderung konnte er nicht widerstehen, wollte es auch gar nicht. Stefan blickte noch einmal nach hinten, ob niemand zu sehen war. Die Luft war rein, wie er befriedigt feststellte.

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