Theaterlust

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Alice Chablis

Auf der Heimfahrt sprachen sie über das Stück. Seine Frau war äußerst gut gelaunt und lachte ihr bezauberndes Lachen. Zuhause schlüpfte sie sofort aus ihren Pumps, und er konnte den Blick nicht mehr von ihren Füßen abwenden. Die Zehen waren rot lackiert, ein schönes, dezentes Kirschrot, das perfekt zu ihrer leichten Sommerbräune passte. Barfuß ging sie in ihr Zimmer, ließ aber die Tür offen, sodass er hinterherschlüpfte. Sie stand mit dem Rücken zu ihm, öffnete sich selbst den Reißverschluss ihres Kleides und ließ es über ihre Schultern gleiten. Ein schwarzer, halb durchsichtiger Slip kam zum Vorschein. Darunter ein wohlgeformter Po.
Plötzlich drehte sich seine Frau um: „Du hier?“
„Oh, entschuldige, ich wollte nicht ...“
„Nein, nein, ist schon in Ordnung. Du warst nur schon lange nicht mehr in meinem Zimmer.“
Sein Blick blieb auf ihren nackten Brüsten mit den kleinen Knospen hängen. Ja, sie waren nicht mehr so rund wie früher. Aber er fand sie mindestens noch genauso hinreißend und erregend. Und ihrem Bauch sah man die drei Kinder nicht an, er war trotz einer kleinen Wölbung noch immer fest und unheimlich sexy. Er hatte fast vergessen, wie schön seine Frau war. So lange hatte er sie nicht mehr nackt gesehen. „Darf ich heute Nacht hierbleiben?“, fragte er.
Seine Frau erstarrte in der Bewegung. „Wieso?“
„Na ja, also, ich würde gern bei dir schlafen.“ Dann fügte er leise hinzu: „Und mit dir.“
„Das wolltest du doch schon seit Ewigkeiten nicht mehr?“
„Ich? Ich dachte, du wolltest nicht mehr ...“
„Nein“, sagte sie und lachte ihr entzückendes Lachen, bei dem sie immer so süß den Kopf in den Nacken warf. „Aber darüber sollten wir jetzt besser nicht diskutieren.“
Verlegen stand er da und nestelte an seinen Händen.
„Kommst du jetzt endlich rüber und küsst mich?“ Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Sein Mund fand ihre warmen Lippen, die sich vertraut anfühlten, aber nach all der langen Zeit auch neu und aufregend. Zwischen zwei Küssen, die immer leidenschaftlicher wurden, raunte er: „Wie sehr ich das vermisst habe. Ich habe dich vermisst.“
„Ich dich auch.“ Dann drückte sie ihn aufs Bett und schlang ihre Beine um seine Hüfte.

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