The Butterfly Touch

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The Butterfly Touch

The Butterfly Touch

Anita Isiris

Mich schauderte, gleichzeitig erfasste mich eine seltsame Erregung. Dann stand er auf und bot uns Tee an. Wir wussten, dass eine solche Zeremonie Stunden dauern würde, aber wir hatten Zeit. Viel, viel Zeit. Stefanie entspannte sich allmählich und wir erzählten ihm von unserer Schweizer Herkunft, dem Reisefieber und, ja, auch von unseren Männerbekanntschaften, die meist oberflächlich und enttäuschend verlaufen waren.
Die Atmosphäre verdichtete sich; draussen senkte sich eine glutrote Sonne hinter die Hügel des Reservats. Da ertappte ich Stefanie dabei, wie sie gedankenverloren auf seine feingliedrigen, aber kräftigen Hände starrte. Jon schien dies zu bemerken. „They can do the butterfly touch, if you want.“ Eine Schmetterlingsberührung? Da wollten wir mehr erfahren, und er schlug gelassen vor, er könnte den „butterfly touch“ an einer von uns beiden vorführen. Ohne unsere Antwort abzuwarten, stand er auf und setzte sich hinter Stefanie auf die Erde. Ich sass den beiden gegenüber. Ganz vorsichtig berührte er ihr Kleid. Stefanie war mit einemmal tiefrot im Gesicht, was ich sogar im Halbdunkel feststellen konnte. „Now, now“, meinte er besänftigend und legte seine wunderschönen Indianerhände auf Stefanies Bauch. „Ooohhh... are you pierced?“ meinte er lächelnd und hob ihre bestickte weisse Bluse etwas an. Stefanies Nabelpiercing blitzte auf. „I do not want to bother you“, sagte er sanft, „You tell me when to stop”. Kein Geräusch war zu hören.
Jon streichelte in Zeitlupe den Bauch meiner Freundin und machte uns dazu laufend Komplimente. Es sei für ihn etwas Besonderes, den Abend mit zwei „european girls“ zu verbringen, meinte er. Ehe ich es mich versah, streifte er Stefanies Höschen ab, so, als wäre es eine kleine, leichte Feder. Sie leistete keinerlei Gegenwehr. Sie räkelte sich, als hätte er sie verzaubert. Alle Hemmungen waren von ihr abgefallen.

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