Theken Bekanntschaften

Amazonengeschichten - Im Land des Nordens - Teil 2

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Stayhungry

Emet spürte nur ihn und sein Geschlecht und ihre Lust. Sie nahm ihre Schenkel weit auseinander für seinen ansteigenden Rhythmus und ließ sich einfach fallen. Marus hatte keine ausgefallene Turnerei nötig, seine Hände, Arme, Lippen, Zunge waren überall an ihr und überall fühlte sie ihn, am meisten aber in sich. Und er ließ sich Zeit und schien ewig in ihr verweilen zu wollen, kreiste und stieß und Emet kam tatsächlich schon wimmernd, bevor er noch zum letzten Stakkato angesetzt hatte. Als Emet ein weiteres Mal von einer Welle durchflutet wurde, kam Marus mit ihr und besamte sie. Er blieb einfach liegen auf ihr, ließ sein Glied erschlaffen in ihrem Schoß und beschmuste zärtlich ihren Hals. Eigentlich war Emet rundum zufrieden und erschöpft. Selbst sein Gewicht störte sie nicht, denn er nahm mit Armen und Beinen das meiste von ihr weg, er wollte sie nur ganz bedecken. Dennoch bat sie ihn, sie zu lecken und ein bisschen ärgerte sie sich über sich selbst, so zwanghaft Gewohntes abzuarbeiten, wo eh doch alles wunderbar war.

Emets Sorge war umsonst. Marus nahm ihren Wunsch ruhig aber durchaus erfreut auf und tat ihr gut. Dass er nicht mehr so erregt war, tat dem Ganzen keinen Abbruch. Im Gegenteil, er war ganz bei ihr und ihrem Fühlen und was Emet nicht vermutet hatte mit diesem vertrauten Fremden, es gab tatsächlich noch eine Steigerung im Fühlen, Erleben, in der Ekstase. Nach dieser endlich fielen sie in traumlosen Schlaf, nur unterbrochen von gelegentlichem Erneuern der Umarmungen im Schlummer nackte Haut an nackter Haut.

*

Das mit dem Anheuern in der Truppe ging trotz Marus' Entscheidung nicht so ganz glatt über die Bühne. Eine Frau? Du kannst doch kaum die Messerchen tragen, die du für Schwerter hältst! höhnte einer aus ihrer neuen Truppe. Emet runzelte nur die Stirn und sah ihm wort- und furchtlos in die Augen. Aber noch bevor sie sich entscheiden konnte, ob sie erwidern sollte, flüsterte ihm ein anderer etwas ins Ohr und er trollte sich. Er war wohl über die Kneipenrauferei gestern Nacht in Kenntnis gesetzt worden. Ja, jetzt freute sich Emet. Die groben Kerle waren keine echte Gefahr, sondern, was die Geschlechterrollen anbelangte, eben Hohlköpfe. Das versprach ein paar nette Raufereien, was so eine langweilige Karawanenreise echt erträglicher machte.

Und Marus würde sie schon noch ein paar Mal zwischen die Beine bekommen in der nächsten Zeit, da hatte sie ein echt gutes Gefühl!

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