Auch, wenn es dir nicht leichtfällt, ist es immer noch besser, wir versuchen es zusammen, als wenn ich allein davorstehe. Du würdest mir damit sehr helfen.“
„Josie man, das ist doch wohl selbstverständlich! Natürlich werde ich mit dir daran arbeiten, ich bin doch deine Freundin.“
„Und weil das so ist, kann ich auch so offen mit dir darüber reden. Entschuldige, dass ich solche Kraftausdrücke benutzt habe!“
„Macht nichts, wir sind beide alt genug dafür. Aber sag mal, ist der wirklich so groß? Der Schwanz von dem Sven?“
„Noch größer, als du es dir gerade vorstellst. Es tut weh, wenn er so richtig loslegt. Dann denkst du, es zerreißt dich innerlich und er haut dir den Muttermund beulig. Ich hatte zwei Tage danach noch Unterleibsschmerzen.“
„Oha, nein danke! Das ist nichts für mich. Früher dachte ich auch öfter mal daran, wie es wohl mit einem richtig großen wäre. Aber heute bin ich mit dem zufrieden, was der liebe Gott für meinen Leon vorgesehen hatte.“
„Heute bin ich auch klüger, das kannst du mir glauben. Ich finde sogar, es macht viel mehr Spaß, wenn’s besser passt.
Apropos passen: Natürlich kommen wir zu eurer Hochzeit, das möchte ich auf keinen Fall verpassen!“
„Ich mag gar nicht dran denken, was da noch alles zu organisieren ist. Wir wollten es dann doch kurzfristig machen, damit ich auch noch was davon habe. Du weißt doch, wie gern ich tanze. Und mit ´ner dicken Kugel ist das nicht so dolle.“, lachte Freya und strich versonnen über ihren Bauch.
„Ich bin fast ein bisschen neidisch. Ihr seid so ein schönes Paar.“
„Wart’s ab Josie, dein Chris ist ein kleiner Romantiker, das kommt schon noch, da bin ich sicher.“
„Dein Wort in Gottes Ohr.“
Freya und ich machten noch einige Späße über die männliche Anatomie. Wurden nach einer Weile aber wieder ernst und führten tiefenpsychologische Gespräche über den – ich nenne es mal ‚Ela-Vorfall‘. Mit ihr zu sprechen, tat mir gut.
Tiefen und Höhen
Josie
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Tiefen und Höhen
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