„Meine liebe Franzi, erstens hast du das gar nicht zu entscheiden, was ich auf meinem Grundstück baue. Zweitens möchte ich, dass du bei uns bleibst. Du sollst niemals das Gefühl haben, wir würden dich nicht mehr wollen. Und du sollst niemals allein sein müssen. Du bekommst eine eigene Zufahrt zum Haus, genieße dein Leben, suche dir Freundinnen oder eine Bridgerunde, gehe kegeln, mache Ausflüge, entspann dich auf dem Dach. Und wenn dir die Decke auf den Kopf fällt, dann kommst du zu uns und leistest uns Gesellschaft. Falk wird dir schon genug Zeit rauben, der wird bestimmt nicht auf seine Franzi verzichten. Keine Widerrede, die Bude wird gebaut …! Ende der Ansage!“
„Ach Chris, manchmal bist du wirklich so liebenswert-unvernünftig, dann weiß ich nicht, ob ich dir den Arsch versohlen, oder dich schwindelig knuddeln soll. Jetzt muss ich dich in die Arme nehmen, sonst kippe ich nämlich gleich aus den Latschen.“
Franzi sackte tatsächlich ein wenig zusammen, dass wir sie stützen und in einen Sessel setzen mussten. Die Aufregung war ihr auf den Kreislauf geschlagen.
„Franzi, du bist doch sowas wie meine Mama. Du brauchst weder das eine, noch das andere zu tun. Ich möchte, dass du hier bei uns glücklich bist. Und wenn du wirklich irgendwann nicht mehr bist, was nach Möglichkeit noch ewig lange dauern möge, dann wird Falk ein schönes Haus für sich haben.“
„Ach Junge, du verstehst es immer wieder, aus allem was Nützliches zu machen. Da hab ich wohl keine Chance mit meinem Einspruch?“
„Auf gar keinen Fall, oder was sagst du dazu Josie?“
„Niemals!“
Das war auch der Abend, an dem Shiva mit Chris über ihre Zukunftspläne sprach. Sie und Marc hatten die Idee, eine Kampfsportschule zu eröffnen, die sich neben den täglichen Übungsabenden mit Selbstverteidigungskursen für Frauen einen Namen machen wollte.
Marc wollte seinen Job bei der Kripo natürlich nicht aufgeben, wäre er ja auch schön dumm, und konnte sich deshalb nur abends mit einbringen.
Tiefen und Höhen
Josie
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Tiefen und Höhen
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