Tiefen und Höhen

Josie

36 32-49 Minuten 0 Kommentare
Tiefen und Höhen

Tiefen und Höhen

Gero Hard

Und wenn sie wirklich gewollt hätte, wäre es auch ok gewesen, wenn sie ihr altes Zimmer als Gästezimmer weiter zum ‚bei uns schlafen‘ genutzt hätte. Aber so weit ging ihre Anhänglichkeit dann doch nicht.

Freya und Leon. Die Hochzeitsfeier war für den 22.September angesetzt. Beide hatten einen ganz beachtlichen Freundeskreis um sich geschart. Freya hatte mir die Einladungsliste gezeigt, über 250 Namen standen da, fein säuberlich notiert. Sortiert nach ihren und seinen Gästewünschen. Davon übrig geblieben waren dann nur die Familien und die wirklich engsten Freunde*innen. Wenn ich es richtig behalten hatte, sollten es achtundneunzig Menschen werden, die sich im Schlossgarten in Potsdam einfinden sollten.
Das Wetter war, passend zur Braut, strahlend. Freya hatte ein schneeweißes, trägerloses Kleid an, mit Rüschenärmeln, die man einfach über die Arme zog, und auf der Brust mit Spitze verziert war. Gewagt, denn ihre schweren Brüste, die kurz vor dem Milcheinschuss standen, drohten oben aus dem Dekolleté zu springen.
„Kann nix passieren, ist festgeklebt.“, flüsterte sie mir lachend zu, als ich sie beim Anziehen darauf ansprach.
Sie sah so unendlich glücklich aus. Sie lachte förmlich mit den Augen und ihre roten Wangen sahen total süß aus.
Auch Nadine, deren Freund ich bei diesem Anlass das erste Mal zu Gesicht bekam, hatte sich … wow … echt sexy rausgeputzt. Ein zuckersüßes Mädel mit allem ausreichend ausgestattet, was sich ein junger Mann nur so wünschen konnte, was sie auch sichtlich stolz zu präsentieren wusste.
Ebenso stolz war ihr Freund, Mario, wie ich später erfuhr. Der hatte ständig eine Hand an Nadine. Er grinste verwegen immer dann, wenn er sie anfasste. Und ich glaube, er hatte seine Hände auch das eine oder andere Mal an Stellen, die für eine solche Gelegenheit nicht unbedingt schicklich waren. Aber mein Eindruck war, dass Nadine es genoss, so lieb von ihm umgarnt zu werden.

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