Tiefen und Höhen

Josie

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Tiefen und Höhen

Tiefen und Höhen

Gero Hard

Mario aber auch, so hart hab ich ihn selten gehabt. Und dann fickt er immer so schön tief. Nur zum Rausziehen war er zu blöd, obwohl ich ihm das extra noch gesagt hatte … Spasti! Und nun hab ich den Salat, besser die Sauce, in der Hose. Das Höschen ist reif für die Wäsche. Ich glaub, ich lass es besser weg, bevor ich mir eine Blasenentzündung einfange.“
Ich gab ihr meinen letzten Tampon aus der Tasche, ich würde ihn die nächste Zeit eh nicht mehr brauchen.
„Du kannst doch nicht ohne Unterwäsche rumlaufen, kleines Ferkel.“, tadelte ich sie lachend.
„Why not?“, zuckte sie mit hochgezogenen Augenbrauen die Achsel, „Unter dem langen Kleid sieht das doch keiner. Außerdem fühlt man sich gleich viel freier, nix kneift oder zwickt. Ist geil Josie, musste auch mal machen.“
Und schwupp, schnappte sie sich ihren Mario und verschwand wieder wild knutschend mit ihm. Die beiden mussten ja einen mordsmäßigen Druck haben, dachte ich. Freya und ich sahen uns an, lachten hell auf und schüttelten nur ungläubig den Kopf. Diese Jugend … so unbeschwert, natürlich … und verdorben!
Alles in allem war es eine wirklich schöne Feier. Das Brautpaar hatte sich nicht lumpen lassen, ein perfektes 4 Gänge Menü aufgefahren und eine Band engagiert, die auch tanzbare Musik spielte. Für mich kam das schon sehr dicht an eine perfekte Hochzeit heran. Nicht zu überkandidelt-abgehoben, aber auf jeden Fall so, dass man sich lange und gern daran zurückerinnerte. Einfach schööön, wie eine gute Bekannte immer zu sagen pflegte.
Lange erinnern sollten Chris und ich uns auch, an diesen auch für uns denkwürdigen Tag. Die Hochzeitsgesellschaft stand in kleinen Grüppchen verstreut. Mit vollen Mägen versuchten sie sich mit ein paar Schritten die Beine zu vertreten, oder gönnten sich eine Tasse Kaffee zur Verdauung.
Die Band spielte einen Tusch, um die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich zu ziehen.

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