Timo - Kapitel 11

Das Polarlicht

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Timo - Kapitel 11

Timo - Kapitel 11

Gero Hard

Das, was ich ja bei Sandra vermutet hatte und was mich in unserer kurzen Zeit schon ängstigte. Obwohl ich mich an so manchem Tag nach meinem Schatz verzehrte. Eines Abends verselbstständigte sich unser Telefonat und schleichend waren wir beim Telefonsex in einer ziemlich scharfen Form angelangt. Skype eröffnete uns dazu ungeahnte Möglichkeiten. Wir konnten uns nicht nur haargenau beschreiben, was wir mit unseren Händen anstellten, sondern sogar live miterleben, wie wir uns gegenseitig zum Höhepunkt brachten. Diese Offenheit bewahrte uns davor, glaube ich zumindest, dass wir je daran gedacht hätten, nach anderen Partnern oder Affären Ausschau zu halten.

Ich durfte ihr dabei zusehen, wie sie sich selbst befriedigte, lernte auf diese Weise ihren Körper besser kennen. Ich durfte ihre Vulva bewundern, in ihrer ganzen Schönheit. Entweder geschlossen, zart oder auch offen, erregt und feucht. Ich schämte mich nicht sie zusehen zu lassen, wie ich mein hartes Rohr bearbeitete, mal langsam und mal schnell, bis der Quell des Lebens in hohem Bogen aus mir herausschoss. Meistens machten wir es uns gleichzeitig, weil es uns sehr erregte, den Partner in wilder Ekstase zu erleben.

Die Wochen gingen ins Land und jeder Tag brachte uns als Paar ein Stück näher. Egal, ob wir ihn zusammen mit den Kindern erleben durften oder wir getrennt sein mussten. Man sagt immer so leichtfertig: „Ich liebe sie, wie am ersten Tag.“

Eigentlich ist es schlimm, wenn man seinen Partner nach langer Beziehung immer nur noch ‚wie am ersten Tag‘ liebt.

Mein Schatz und ich schafften den Klimmzug, unsere Liebe jeden Tag stärker und tiefer werden zu lassen. Nein, wir liebten uns nicht mehr wie am ersten Tag, sondern noch viel mehr.

Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, wir hätten niemals gestritten. Wie in jeder Beziehung, gab es auch bei uns mal dunkle Wolken.

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