Timo - Kapitel 11

Das Polarlicht

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Timo - Kapitel 11

Timo - Kapitel 11

Gero Hard

Ihre Arme umklammerten mich um den Hals herum, fast ein wenig zu fest. „Du bist so unvernünftig, das ist doch fürchterlich teuer“, weint sie mir in die Schulter.

„Ja, mein Engel, das ist es. Aber ich finde, wir haben einen Urlaub verdient. Kennst du die Fjorde?“

„Nein, mein Liebling, ich war noch nie so hoch im Norden.“

„Ich auch nicht, dann werden wir eine schöne Zeit haben.“

Die Szene ist für die Kinder ein kleiner Schock, sie lassen alles stehen und liegen und klammern sich an ihre Omi, die immer noch bei mir auf dem Oberkörper liegt. „Alles ok mit dir Omi? Hast du Schmerzen?“

„Nein meine Schätze, ich habe keine Schmerzen. Timo hat uns allen eine Schiffsreise geschenkt und das macht mich so glücklich, dass ich weinen muss.“

Diese Information sorgt den Rest des Abends für reichlich Gesprächsstoff. Wann, wohin, wie lange, von wo geht’s los, wann sind wir wieder hier, und, und, und! …

Eben noch die Spannung, was denn wohl in den Paketen versteckt ist und jetzt die Aufregung, Spannung und Vorfreude auf die Reise. Es reißt nicht ab im Hause Schüttler.

Ein Spaziergang durch die kalte Winterluft war nötig, den Kopf etwas freizubekommen und die Kinder zu beruhigen.

Irgendwann ist dann auch bei uns Feierabend. Die nächsten Tage wird gepackt und alles organisiert. Aber jetzt liegen wir im Bett. Julia hat sich nicht erst die Mühe gemacht, ein Nachthemd anzuziehen. Und als ich in meiner Boxershorts ins Bett krabbeln wollte, wedelte sie gleich mit dem gestreckten Zeigefinger hin und her. Leichtes Kopfschütteln zeigte, dass Schlafbekleidung heute Abend wohl nicht die richtige Wahl ist.

Wir sind also nackt und Julia hat sich nicht lange Zeit gelassen. Überfallartig macht sie sich über meine Nippel her, küsst sie, beißt in sie hinein. Streicheleinheiten an den richtigen Stellen lassen uns bald bereit werden.

„Schatz“, flüstert sie, „darf ich es heute ganz sanft haben?“

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