„Joa, der Dienststellenleiter hat mich eben nach Haus geschickt. Freust du dich nicht?“
„Doch schon, ich wundere mich bloß, dass das bei euch einfach so geht.“, zucke ich mit den Schultern.
Sie reibt ihren Unterleib an mir, aber eine Reaktion bleibt aus. Nicht wie sonst, wo mein Harter wie eine Sprungfeder reagiert, bleibt jetzt schlaff. Sie gibt sich wirklich Mühe mir eine Erektion zu verpassen, aber es will nicht gelingen.
Ihr Lächeln friert langsam ein und ihr Blick wird ernst. „Alles ok Schatz?“, fragt sie mich mit durchdringendem Blick.
„Weiß ich nicht, musst du mir verraten. Ich habe vorhin in der Stadt eine Frau gesehen, die dir wie aus dem Gesicht geschnitten war. Dein Kleid hatte sie auch an und sie hatte einen Typen im Arm, mit dem sie wild rumgeknutscht hat.“
Ihre Gesichtsfarbe wird blass, fast aschfahl. Sie sucht nach Worten.
„Und du denkst, das war ich? So ein Kleid gibt es doch zig-mal.“
„Ach so? Welches Kleid meine ich denn, was die Frau angehabt hat und das es offenbar wie Sand am Meer gibt?“
„Du hast doch von einem Kleid gesprochen.“
„Ja, das hab ich. Aber nicht, welches ich gesehen habe. Woher weißt du also, dass es das oft gibt?“
„Weil das bei Kleidern immer so ist.“ Sie merkt, dass ich sie in die Enge gedrängt habe und versucht die Flucht nach vorn anzutreten.
„Ach so, na klar, verstehe Sandra, aber ich bin kein Blödmann. Wenn du mich verarscht, dann … na, es würde mir
wehtun, wenn ich mich so in dir getäuscht hätte. Nur, dass das klar ist, für mich gibt es keine Dreiecksbeziehung. Wenn
du mir also was zu sagen hast, dann jetzt raus damit.“
Ihre Beinklammer löst sich zögerlich und auch ihre Arme um meinem Hals werden locker. „Warum bist du so aggressiv, wenn ich es doch nicht gewesen bin?“, weint sie.
„Weil ich mir nicht sicher bin. Mit Franjo und mit dir. Ihr wart lange zusammen, sogar verlobt, und von jetzt auf gleich ist alles vorbei?
Es wird immer spannender.
schreibt Susanna
Ich liebe Ihre Mehrteiler!