Timo - Kapitel 7

Julchen

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Timo - Kapitel 7

Timo - Kapitel 7

Gero Hard

Ulrike, die längst keinen festen Platz mehr in meinem Leben hat, mit der ich aber vor etwa drei Wochen zuletzt wilden Sex hatte. Wenn ich da schon gewusst hätte, dass es vermutlich das letzte Mal gewesen wäre, dann hätte ich es noch wilder mit ihr getrieben. Aber auch so war es wieder wie eine Gefühlsexplosion.

Julia lässt sich mit einem entspannten Seufzer auf eine der Liegen fallen. „Mein Gott ist das schön hier“, sagt sie, „wenn ich hier nicht entspannen und gesund werden kann, dann weiß ich es auch nicht mehr. Kein Vergleich zu dem Muff in meiner kleinen Bude.“

‚Du könntest für immer hier sein‘, denke ich so für mich und lege ihr eine Hand auf das Schlüsselbein, nach der sie sofort greift. Ihr Blick schweift über den Garten und eine einzelne Träne rollt ihre Wange herunter.

Ich hocke mich schräg hinter sie und wische mit meinem Daumen ihre Wange trocken. „Entspann dich Julia, alles wird gut. Ich bin für euch da. Und nun lass uns frühstücken, damit du groß und stark wirst.“

Ein tiefes Schluchzen erfasst ihren Körper. „Das bin ich schon, aber ich komme trotzdem gern mit.“, strahlt sie.

Habe ich schon mal geschrieben, wie ich mir ein harmonisches Familienleben vorstelle? Nein? Dann mache ich das jetzt auch nicht. Aber das, was ich am Frühstückstisch erleben durfte, kommt dem schon sehr nahe. Mit Sandra hier zu sitzen, zusammen mit den Kindern, war schon toll.

Aber jetzt hier mit Julia und den Kindern, ist nochmal eine ganze Klasse besser. Julia, Emma und Peter, sind ein eingespieltes, fröhliches Team, das merkt man sofort. Und jetzt, wo sie wieder alle zusammen sein können, erst recht.

Ich bin stolz darauf, in diese eingeschworene Gemeinschaft aufgenommen worden zu sein. Von den Kindern sowieso schon längst akzeptiert und lieb gewonnen, aber auch Julia fühlt sich sichtlich wohl. Die Küche ist erfüllt mit hellem Lachen und mit kleinen, gegenseitigen Stichelleien.

Anschließend ist Julia müde und legt sich zurück auf die Liege unter dem schützenden Dach, wo die Sonne für wohlige Wärme sorgt. Und trotzdem lege ich ihr eine weiche Wolldecke über die Beine und ihre Hüfte. Leicht eingedreht hat sie sich auf die Seite gelegt und ist unter meinen Blicken in wenigen Sekunden eingeschlafen.

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