Ihre Beine hat sie angewinkelt, so dass ihre untere Körperhälfte doch einigermaßen weit weg liegt. Das Beste an dieser Position ist, dass wir uns jetzt gegenseitig im Arm haben.
Die aktuelle Szene erinnert mich an Sandra, mit der ich auch schon einige Male im Bett gelegen habe und die ich auch schon vielfach im Arm hatte. Vom Typ her hatte ich die Frauen schon öfter miteinander verglichen. Und bei jedem Mal hat Julia gewonnen. Zusammengefasst könnte man sagen, Sandra ist eine ganz wilde, eben junge Biene, offen, hemmungslos und ohne Tabu’s. Julia hingegen ist sanftmütig, ruhig, zurückgenommen und scheint viel sinnlicher und feinfühliger zu sein, was Sandra ein wenig abgeht.
Beide Frauen sind hellblond, langhaarig und sehr schlank. Darin sind sich beide sehr ähnlich. Nur Sandra hat vom Sport und ihres jungen Alters geschuldet, den festeren Körper.
Julias Körper zu beschreiben, ist nicht so einfach. Würde ich sagen, sie ist ‚weicher‘, dann wäre das absolut falsch.
Und doch ist es so. Sie ist eben mehr ‚Frau‘ in meinen Augen. Nicht ganz so knochig wie Sandra. Julia gewinnt auch diesen Vergleich mit großem Abstand.
Ich kann nicht anders, ich muss dieses feine Gesicht einfach küssen und diese Frau, die mir auf so wundersame Weise
in die Hände gefallen ist, noch ein bisschen fester an mich ziehen. Julia lächelt im Schlaf und fasst sich im Schlaf auf die Stelle, wo meine Lippen einen kurzen Augenblick lagen und schiebt ihr Bein über meinen Oberschenkel.
Ob sie im Unterbewusstsein wahrnimmt, wie eng sie bei mir liegt und wie sehr ich sie in meinem Arm habe?
Die Minuten ziehen mühsam durch die Nacht. Irgendwann muss ich doch in einen leichten Schlaf gefallen sein, denn ein tiefes Schluchzen von Julia lässt mich aufschrecken, aber sie schläft tief und fest.
Langsam, sehr langsam und super vorsichtig, schiebe ich ihren Arm von meinem Brustkorb und ihr Bein von meinem Oberschenkel.
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