Timo - Kapitel 8

Julchen

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Timo - Kapitel 8

Timo - Kapitel 8

Gero Hard

Ich beschließe, sie in Ruhe zu lassen und mache es mir mit meinem Fitzek auf einer Liege gemütlich. Wenn das in meinem Urlaub so weitergeht, werde ich mit dem Taschenbuch nie fertig. Auch jetzt kann ich mich kaum auf das konzentrieren, was in verdammt kleinen Buchstaben gedruckt ist. Ich kann einfach nicht anders und beobachte die kleine Familie über den Rand des Buches hinweg.

Mir gefällt was ich sehe. Die Art, wie sie mit den Kindern umgeht, wie stark sie ist. Dass sie noch vor ein paar Tagen an einer Beatmungsmaschine gehangen hat, davon ist nichts mehr zu spüren. Sie ist in vielen Dingen meiner Exfrau sehr ähnlich. Schon deshalb entspricht sie meinem Beuteschema. Das klingt jetzt etwas herablassend, aber es ist so.

Nur, dass Julia viel erwachsener als Ulrike ist. Und besser aussehen tut mein Julchen auch noch.

Ich will sie. Nicht wie eine Beute oder Trophäe. Nein, ich will sie als eine Freundin. Als MEINE Freundin um genau zu sein. Das wird mir mit jeder Szene, die sich vor meinen Augen abspielt, klarer.

Julia braucht mich, wie ich sie brauche. Nur jeder auf seine eigene Weise. Sie mich, weil sie noch schwach und

gesundheitlich nicht auf der Höhe ist.

Ich sie, weil sie mein Leben in einer Weise bereichert, die ich jetzt noch nicht beschreiben kann. Ich weiß nur, dass sie mein Haus, zusammen mit den Kindern komplett macht.

Ich weiß, dass es ihr Gesicht ist, in dass ich sehen möchte, wenn ich von der Arbeit komme. Und dass es ihr Körper ist, den ich liebkosen und verwöhnen möchte, den ich gern streicheln und mit dem ich schmusen möchte. Es ist ihr Körper, den ich erobern und mit dem ich höchste Freuden der Lust erleben möchte. Ich möchte sie nicht mehr missen.

Sie plantscht mit den Kindern im Pool herum. Einen Bikini hat sie nicht, das hat sie mir schon in ihrer Wohnung verraten. Aber der Badeanzug, den sie jetzt trägt, passt ihr wie angegossen.

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