Timo - Kapitel 8

Julchen

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Timo - Kapitel 8

Timo - Kapitel 8

Gero Hard

Julia hatte sich in einen der Sessel fallen lassen und sah mich mit festem Blick an. Ich hatte es mir auf der Couch gemütlich gemacht und ahnte nicht, was dann auf mich zukam:

„Timo, ich bin bereit es zu tun.“ Ich sah sie an, unwissend dessen, was sie meinte.

„Wozu bist du bereit Julia?“

„Ich werde mit dir schlafen. Das ist es doch, was du willst, oder etwa nicht?“

Mir klappte in diesem Moment der Unterkiefer nach unten. Es ist sehr selten, dass mir die Worte fehlen, aber jetzt war es soweit.

„W ... wie bitte? Was willst du? Wie kommst du denn bloß darauf?“

Mein Gesichtsausdruck musste filmreif gewesen sein. Entgeistert, erstaunt, verunsichert, enttäuscht, nicht sicher, ob ich mich nicht vielleicht doch verhört haben könnte. Ich spürte, wie meine Schultern kraftlos nach unten fielen.

„Ja denkst du denn, ich bin blöd, oder was? Du rettest mein Leben, nimmst meine Kinder bei dir auf, ganz selbstlos natürlich. Dann willst du neben mir im Bett liegen, oder war das gestern Abend etwa nicht so? Außerdem sehe ich doch, wie du mich anschmachtest, wie sich dein Blick verändert, wenn ich wenig anhabe.

Du weißt doch ganz genau, dass ich das niemals wieder mit Geld gutmachen könnte. Und was liegt näher, als die arme Witwe mit der kleinen Rente erst einzulullen und dann in sein Bett zu ziehen. Ihr Männer seid doch alle gleich. Wenn eine Frau einigermaßen aussieht, Titten und ein Loch zwischen ihren Beinen hat, dann wollt ihr Typen die doch gleich flachlegen. Du hast recht Timo. Ich habe kein Geld und es ist die einzige Sache, die ich dir anbieten kann, um meine Schuld bei dir zu bezahlen. Also … du darfst mich heute Abend vögeln so lange und oft du kannst, ich werde mich dir hingeben. Und morgen sind wir dann weg. Ich hoffe, das reicht dann als Entschädigung, ist das ok für dich?“

Ich hatte das Gefühl, unter mir würde sich ein großes Loch auftun. Eine unsichtbare Hand schnürte mir die Luft ab.

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