Timo - Kapitel 8

Julchen

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Timo - Kapitel 8

Timo - Kapitel 8

Gero Hard

„Doch Timo, das spüre ich auch. Und es wäre ein Fehler jetzt ‚nein‘ zu sagen. Einen besseren Kerl als dich, finde ich doch auf der ganzen Welt nicht.“

Warum muss das Leben immer so kompliziert sein? Das war er also, der Startschuss in eine neue Beziehung. Ganz schön mutig von mir, wo doch die letzte gerade erst vor gut 24 Stunden endete.

Irgendwann spät abends muss Franjo das Zeug von Sandra abgeholt und den Schlüssel an den Griff der Haustür gehängt haben. Feige sind sie zu allem Überfluss also auch noch. Damit ist nun auch dieses Kapitel endgültig erledigt.

Aber das hier, das Neue, ist einzigartig, etwas Besonderes. Schon deshalb, weil die Frau etwas Besonderes ist, weil die Kinder ganz besondere sind und weil die ganze Konstellation mit uns, eine besondere ist. Es muss eine höhere Gewalt gewesen sein, die diese kleine Familie in meine Obhut getrieben hat. Wohlwissend, dass ich sie bis zur völligen Selbstaufgabe beschützen und behüten würde.

Der Kuss, die sinnliche Berührung ihrer seidenweichen Lippen, besiegelte den magischen Moment. Es war das stille, gegenseitige Versprechen, uns nie wieder allein zu lassen.

Ich kann mein Glück kaum fassen. Diesen Urlaub werde ich mein Leben nicht wieder vergessen. Noch vor ein paar Tagen war ich gelangweilt, hatte Trübsal geblasen, weil jede Menge trostlose Tage vor mir lagen. Und nun? Keine Zeit zum Durchatmen, alles war darin enthalten. Drama, Erotik, Liebe, Spaß, Aufregung, Spannung, Freude, Traurigkeit …!

Wer kann das schon von seinem Urlaub behaupten? Es sei denn, man hat bei Joachim Schweitzer gebucht.

Und das Beste, er ist noch nicht vorbei. Eine gute Woche bleibt uns noch, bis uns der Alltag wieder zurück bekommt.

Julia schlägt die Bettdecke zurück und springt wie ein Kastenteufel aus dem Bett. Das Nachthemd von letzter Nacht bleibt einfach auf dem Boden liegen. Natürlich entgehen ihr meine Blicke nicht.

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