Timo - Kapitel 10

Das Polarlicht

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Timo - Kapitel 10

Timo - Kapitel 10

Gero Hard

Ich würde ihr meine warme Hand auf den Bauch legen, sie massieren, ihr Schmerztabletten besorgen. Kurz, ich würde alles für sie tun, damit sie keine Schmerzen ertragen müsste.

Den Rest des Tages lassen wir es ruhig angehen. Gemütliches Abendessen, etwas kuscheln, ein bisschen Kartenspielen, bis es Zeit fürs Bett ist.

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Julia geht es nicht besonders. Ihre Unterleibsschmerzen fallen dieses Mal besonders schlimm aus. Ob das vom Sex nach so langer Zeit kommt oder von den Orgasmen, auf die sie so lange verzichten musste?

Entsprechend unruhig ist ihr Schlaf und wenig erholsam. Müde sieht sie mich an, als ich mich aus dem Bett schäle.

„Ich bring dir gleich noch eine Wärmflasche und eine Tablette. Möchtest du einen Tee, mein Schatz?“

„Ja, das wäre ganz lieb, darf ich noch liegenbleiben?“

„Natürlich, ich kümmere mich um die kleinen Geister. Versuch noch ein bisschen zu schlafen.“ 

Auf dem Flur kommt mir Peter entgegen, der gerade aus dem Bad kommt und nun auf dem Weg in unser Schlafzimmer ist. „Julia geht es nicht gut, wir sollten sie heute länger schlafen lassen.“

„Das Herz?“, fragt er ängstlich.

„Nein, sie hat ziemlich Bauchweh.“

„Ach so, das kenne ich, hat sie jeden Monat. Mach dir keine Sorgen Timo, das wird wieder, ich weiß das“, antwortet er ziemlich altklug und mit einer wegwerfenden Handbewegung, „Wirst sehen, morgen oder übermorgen ist sie wieder ganz die alte“, lacht der Schlauberger.

„Mensch Peter, da bin ich aber froh, dass du dich so gut auskennst. Komm, lass uns Frühstück machen.“ Dabei lege ich ihm freundschaftlich meinen Arm um die Schultern und ziehe ihn mit mir.

Etwas später, die Wärmflasche ist fertig, die Schmerztablette, ein kleines Glas Wasser und der heiße Tee stehen auf einem Tablett. Leise öffne ich die Tür zu unserem Schlafzimmer. Julchen liegt seitlich mit angezogenen Beinen im Bett und schläft. Vorsichtig schiebe ich ihr die wärmende Flasche unter die Bettdecke.

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