Timon und Eva

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Timon und Eva

Timon und Eva

Peter Urmel

Wenn mich jetzt einer wieder verarschen will, dann lass ich ihm die Illusion. Und genau im richtigen Moment ist sein Ding wieder draußen und spritzt auf seinen Bauch oder auf den Boden. Einmal habe ich einem den Schwanz einfach zugedrückt. Keine Ahnung was dann mit dem Zeug passiert. Das Meiste geht wohl nach hinten los. Als ich losgelassen habe, triefte nur ein jämmerlicher Rest aus seinem schlaffen Teil. Ich dachte der Kerl geht sich bei der Chefin beschweren, aber denkste. Dem hat das sogar noch gefallen. War halt einer von den Unterwürfigen.
Und wenn mich noch mal einer in den Schwitzkasten nimmt während ich blase, dann erinnern ihn meine Zähne daran, wie man sich einer Dame gegenüber zu benehmen hat.
Ich mach das jetzt schon ein paar Jahre und mag ich meine Arbeit immer noch. Was soll ich auch anderes machen. Ich denke sowieso nur Sex und hier bekomme ich mehr als genug davon. Abends kann ich mich dann entspannen. Dann ist mein Kopf frei.

2.

Heute ist ein anstrengender Tag. Viele Geschäftsleute zur Messe. Was passiert nur auf diesen Messen, dass das die Männer zu solchen Zombies werden. Die wollten sich nur noch zurücklehnen und verwöhnen lassen. Mit dem Mund natürlich. Lippen stramm und Kopf hoch und runter. Ja nicht rausnehmen. Aber spritzen können sie dann doch noch - trotz aller Erschöpfung. Memmen.
Wie gesagt, das hab ich inzwischen im Griff. Aber wenn man den ganzen Tag seine Lippen anspannt, dann sind sie am Abend rot und geschwollen. So muss sich das anfühlen, wenn man die Lippen mit Silikon aufgespritzt bekommt.
Zum Glück geht meine Schicht heute nur bis Sieben. Um Acht bin ich dann endlich zu Hause und will eigentlich nur noch ins Bett.

Doch dann klingelt es. Ein unbekanntes Klingeln. Hab ich den Klingelton vom Handy doch verstellt? Nein. Wann hat denn zuletzt einer bei mir geklingelt? Ich mach die Tür auf und mein Herz bleibt stehen.

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Gedichte auf den Leib geschrieben