Tinder-Date in Zeiten von Corona

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Fräulein November

Erneut strich sie mit ihrer freien Hand darüber, umfasste die linke Brust kurz, drückte sie, rieb mit dem Daumen über die Knospe. „Jessie? Ich habe dich etwas gefragt.“ Sie fühlte sich ertappt, ließ sofort von sich ab und beeilte sich zu tippen „Entschuldige. Ja. Ich hab das gemacht.“ „Gut.“ „Ich werde dich jetzt anrufen. Ich möchte, dass du dein Video einschaltest.“

Überrumpelt setzte sie sich auf, doch da klingelte das Handy bereits. Die Hitze stieg ihr in den Kopf. Sie zögerte, hin- und hergerissen. Dann tippte sie mit zitternden Fingern auf „Annehmen“ und den Kamera-Button. Sie sah sich selbst in dem kleinen Fenster in der Ecke: Immer noch feuchte Locken, gerötete Wangen, glänzende Augen, die nackten Brüste. Doch sein Bildschirm bleib schwarz, er hatte seine eigene Kamera nicht eingeschaltet. Aber dafür hörte sie nun seine Stimme: „Gut gemacht, Jessie.“ Sie war warm und dunkel und ruhig. Beruhigend. Jessie entspannte sich. Oder zumindest ein Teil von ihr. Denn die Wärme in ihrem Bauch war beim Klang seiner Stimme nur noch angefacht worden. „Steck deine Finger in den Mund, Jessie.“ Den Blick wie hypnotisiert auf ihr Handy und das Abbild ihrer selbst gerichtet, tat Jessie, wie befohlen und schob Zeige- und Mittelfinger der linken Hand zwischen ihre Lippen. „Und jetzt streich über deine Brüste. Über die Brustwarzen.“ Auch das tat sie, verteilte die Nässe von ihren Fingern auf der Haut, spürte die kühle Luft vom Fenster her nun doppelt so deutlich. „Gut. Ein wenig fester, Jessie.“ Sie rieb stärker, biss sich auf die Unterlippe. Umspielte die harten Knospen mit den Fingern. Beobachtete sich selbst. „Fester“ Sie kniff leicht in ihre linke Brustwarze und stöhnte unterdrückt auf. Hörte ihn leise, aber zufrieden lachen. „Gut so. Die andere auch.“ Sie tat dasselbe mit der rechten, zwirbelte sie leicht und drückte ihren Rücken fester in die Kissen.

„Und nun spreiz deine Beine, Jessie.

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