Tochter der Sonne

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Tochter der Sonne

Tochter der Sonne

Franck Sezelli


Als ich mich besorgt umsah, auf ihr ausgebreitetes weißes Kleid und meinen ungeordneten Haufen Klamotten deutend, meinte sie nur beruhigend: »Ach, denen passiert schon nichts. Hier kommt eh niemand lang.«
Nun, das wusste ich jetzt zwar besser, folgte aber vertrauensvoll, dem männlichen natürlichen Triebe nachgebend, der Nackten, die zwischen den Büschen verschwand. Während wir so einen schmalen Weg durch dichtes Gestrüpp entlang liefen, hatte ich einen erregenden Blick auf die runden goldbraunen Hinterbacken meiner Führerin. Wenn sie sich wegen störender Äste bücken musste, blitzte im verführerisch aussehenden Übergang zwischen Oberschenkel und Po ab und zu ein weiß gebliebener Streifen Haut auf. Wie ich so völlig nackt hinter dieser etwas geheimnisvollen Frau mit ihren auf und ab schwenkenden aufreizenden Pobacken herging, wurde mein bester Freund immer härter. Bei jedem meiner Schritte wippte er hoch erregt vor meinem Körper. Ich hätte einen schnellen Schritt nach vorn tun und mich von hinten an diese Frau schmiegen können, wenn mich meine gute Erziehung nicht davon abgehalten hätte. Allerdings war ich mir ziemlich sicher, dass diese Sonnentochter absichtlich so betont aufreizend ging, weil sie mich hinter sich wusste. Sie drehte sich ab und zu sogar mit listigem Blick um und überzeugte sich triumphierend lächelnd von der Wirkung ihres Auftritts. Die Situation empfand ich immer unwirklicher, dafür aber umso erregender.
Noch nie war ich zuvor nackt durch die Natur gelaufen, schon gar nicht mit einer kräftigen Erektion. Es war zwar in unserer ersten Zeit vorgekommen, dass wir, Ramona und ich, uns auf einer versteckten Wiese geliebt haben, aber da lagen wir im Gras, sind nicht herumgelaufen. Jetzt aber war kein Gedanke an Ramona, alles war so total neu für mich.
Der kleine Weg weitete sich ein wenig und wir standen am Ufer eines schmalen Flüsschens an einer kleinen, versteckt gelegenen Badestelle.

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