Die junge Frau strich sich durch die kurzen, strubbligen Haare. Franzi trug meistens weite Jeans im Boyfriend-Style oder gemütliche Baggy-Pants. Schon als kleines Mädchen kletterte sie auf die knorrigen Obstbäume im Garten ihrer Großeltern, überwand hohe Zäune, indem sie einfach drauflos krabbelte. Ihr Opa nannte sie einen frechen Lausebengel, was Franzi als Kompliment empfand. Jetzt stand der Tomboy vor dem Kleiderschrank und überlegte, was zum heutigen Anlass passen konnte? Franzi lächelte verschämt, als sie sich das schwarze Kleid anhielt. So konnte es gehen. Die Werners sollten sich wundern! Franzi legte das kleine Schwarze auf ihr Bett. Bald kamen Höschen und Hemd dazu, diesmal aber im unschuldigen Weiß. Franzi spürte das Adrenalin, das ihren Körper durchflutete!
Es war fünf Minuten vor acht Uhr abends, als Franzi den Klingelknopf drückte. „Unser Tomboy ist überpünktlich. Ob Franzi eine Vorahnung hat?“ Connie Werner lächelte ihrem Mann zu. Das Ehepaar hatte beschlossen, Franzi gemeinsam zu empfangen. Der Gebrauch von Drogen bedeutete einen schweren Regelbruch, der deutliche Konsequenzen nach sich ziehen musste. „Sie wird wissen, dass wir böse auf sie sind, mein Liebster. Franzi ist ein intelligentes Mädchen, das die Tragweite ihres Handelns genau überblickt!“ Peter Werner nickte nur. Er öffnete die Türe, um Franzi herein zu bitten. Die junge Frau sah anders aus. Peter führte sie in einen großen Raum, in dem Connie wartete. Sie dachte dasselbe, schaute bewundernd auf den späten Besuch. Franzi wirkte heute sehr mädchenhaft, was vor allem mit ihrem hübschen Kleid zu tun hatte. Connies Augen hingen an Franzis schlanken Beinen, die das Kleid bis zu den Oberschenkeln preisgab. Peter half Franzi aus der kurzen Jacke, die er ihr, ganz Gentleman, sofort abnahm und an die Garderobe hängte. „Setz dich bitte, Franzi!“ Das Mädchen gehorchte. Franzi ließ sich auf der breiten Couch nieder.
Genderplay
schreibt Thunders