Trachtenmädchen

30 17-26 Minuten 0 Kommentare
Trachtenmädchen

Trachtenmädchen

Andreas

der Fahrer sah mich…verriss dabei fast das Lenkrad. Ich wackelte mit meinen Arschbacken, während die Mädels sich fast kaputt lachten. Der Typ am Steuer schaffte es gerade noch, in der Spur zu bleiben, während Mimi an ihm vorbeiraste. Mit Vollgas und Dauerhupton… was sagst du dazu…?“

„Dass man euch leichtsinnige Mädchen wirklich mal übers Knie legen sollte! Mann o Mann, das ist doch kein Spaß. Wäre ich nur ein Verkehrspolizist, der euch bei so etwas auf frischer Tat überrascht…sei mal froh, dass das nicht der Fall ist, Klara! Das Mooning hätte ich euch ausgetrieben!“

Ich regte mich wirklich auf, stellte mir bildhaft vor, was bei diesem Unfug alles hätte passieren können. Den Rest der Geisterbahnfahrt saßen wir schweigend nebeneinander. Die Dämonen und Werwölfe hatten ihren Reiz verloren. Ich überlegt, ob ich zu weit gegangen war! Junge Mädchen machten nun mal Blödsinn, so wie wir als junge Kerle früher auch allerhand anstellten. Ich wollte Klara gerade sagen, dass ich es nicht so gemeint hatte, als sie mich um etwas Ungewöhnliches bat:

„Du hast völlig Recht, Jürgen! Ich weiß nicht, wie es die anderen Mädels sehen, aber mir gehört wirklich mal der Po versohlt! Ich denke da schon eine Weile darüber nach. Weißt du, ich finde dich sehr sympathisch, und du bist ein gestandener Mann. Ich glaube, dass ich eine solche Bestrafung am ehesten annehmen und akzeptieren könnte, wenn du sie vollziehen würdest. Schau nicht so skeptisch – ich mein das wirklich ernst! Ich möchte, dass du mir den Po versohlst und zwar so, wie du es für richtig hältst. Ich vertraue dir, weil ich spüre, dass du dich damit auskennst. Würdest du das übernehmen wollen, Jürgen? Du hast es ja eben selbst gesagt – wir haben wirklich Haue verdient!“

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 15346

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben