Aber … man Scheiße, was mach ich denn jetzt? Ich kann ihm doch nicht wieder in die Augen sehen, ohne dass …!“
„Ohne, dass du seine Liebe erkennst? Ich will dir mal was erzählen Süße, und dann entscheidest du in Ruhe.“
Und Franzi erzählte, von seinen Eltern, vor allem von der herben Enttäuschung, als seine Mutter die Familie im Stich gelassen hatte. Von seinem Vater, der immer arbeiten musste, um das Geld ranzuschaffen und ihn damit sträflich vernachlässigte. Von dem Mobbing in der Schule, das ich selbst nie so schlimm eingeschätzt hätte, den wenigen ernstzunehmenden Beziehungen, die er hatte und von den wenigen Prostituierten, die es in seinem Leben gab.
Aber sie erzählte auch von seinem Erfolg, von den Rückschlägen, die es immer wieder gab und wie steinig der Weg zum Erfolg für Chris war.
Und dann kam der Absatz, der mich wieder sentimental werden ließ, als sie von den letzten Wochen berichtete. Wie glücklich er nach Hause gekommen war, nachdem er mich im Park gesehen hatte. Wie er aufblühte, als er mir den Job und die Wohnung geben konnte.
„Josie, der Mann redet seit vier Wochen nur noch von dir! Schwärmt, kriegt glänzende Augen und rote Wangen, wenn er uns erzählt, was du in der kurzen Zeit alles geschafft hast. Ich sehe aber auch, wie traurig er nach unten sieht, wenn du auf seine Aufmerksamkeiten nicht reagierst. Wenn der nicht verknallt ist, dann weiß ich auch nicht mehr. Mal abgesehen von Falk, der jeden Tag mit in die Firma will, nur um mit dir spielen zu können. Ach Josie, hör auf dein Herz! Der Mann liebt dich ehrlich! Seit fünf Wochen hat er keine andere Frau in seine Nähe gelassen, das schwöre ich!“
Ich blieb noch einen Moment auf dem Bett liegen und ging in mich. Im Grunde gab es doch nichts, was mich daran hinderte, diesem Mann eine reelle Chance zu geben, mich zu lieben. Ich war ungebunden, er sah gut aus, wenn man mal von seiner Hüfte und seinem Fuß absah. Ich mochte ihn und er mich. Eigentlich hatte er alles, was ich an einem Mann zu schätzen wusste …
Ich kramte in meinem Rucksack herum, fischte meinen schwarzen Lieblingsbikini raus, der meine Formen so schön in Szene setzte. Ich musste lächeln, als ich mich im Spiegel sah, vor dem ich mich herumdrehte.
Mit geübtem Griff richtete ich meine Möpse in den Schalen, zupfte den Steg zwischen meinen Beinen etwas zurecht, und frischte das Make-up auf, bevor ich mich wieder an Deck traute.
Die Leute um mich herum waren mir fremd und doch irgendwie nah. Anders als im Freibad, wo heutzutage sowieso viel nacktes Fleisch zur Schau gestellt wurde, fühlte ich mich hier wirklich nackt. Die Stoffdreiecke auf meinen Titten waren so klein, dass sie meine Nippel züchtig bedeckten, aber noch genug zeigten, um der Fantasie ausreichend Futter zu bieten.
Gleiches galt für das Höschen, das doch recht knapp ausgefallen war. Aber auch hier gab es nichts zu sehen, was unter das Jugendschutzgesetz gefallen wäre.
Leise stieg ich die Leiter zum Ruderstand wieder nach oben, schlich mich von hinten an Chris heran, legte meine Arme vorsichtig um seine Brust, küsste ihn im Nacken und hauchte: „Ich mich doch auch in dich!“
Fortsetzung folgt …
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