Über das Ausziehen

45 10-16 Minuten 3 Kommentare
Über das Ausziehen

Über das Ausziehen

Leni Trattner

Sein Körper reagierte sofort. Kein Zurückhalten mehr. Kein Verbergen.
Ich spürte jede Veränderung. Wie er sofort noch ein wenig anschwoll, ein wenig steifer wurde.
Und ich genoss es. Denn ich hatte die Kontrolle. Und ich hielt mich nicht zurück – er sollte ruhig fühlen, wie sehr er mir ausgeliefert war, wenn ich seinen Schwanz im Mund hatte.
Ich bestimmte das Tempo. Variierte den Druck. Ließ ihn fast aus meinem Mund gleiten, nur um ihn dann noch tiefer zu nehmen. Machte kurze Pausen, die ihn unruhig werden ließen, nur um danach das Tempo wieder zu steigern.
Seine Hände strichen über meine Haare. Sanft, aber auch irgendwie suchend. Als würde er sich an mir festhalten müssen.
Ich sah ihn an. Seinen Schwanz tief in meinem Mund. Aber die Augen weit offen und ihm tief in die Augen blickend.
Ja, ich wusste genau, was ich tat.
„Du machst das absichtlich“, murmelte er.
Ich lächelte nur mit meinen Augen. Antworten konnte ich nicht.
Meine Bewegungen wurden langsamer. Dann wieder schneller. Gerade so, dass er nie wusste, was als nächstes kommen würde.
Sein Atem brach immer wieder ab. Seine Hände wurden unruhiger. Suchten Halt, griffen fester zu.
„Nicht aufhören“, stöhnte er leise.
Aber genau das tat ich. Weil ich mehr wollte. Also stand ich auf, schlüpfte aus meinem Rock und Slip und stand ganz nackt vor ihm.
Sein Blick machte mir klar, dass er gegen diese Art von Aufhören nichts hatte. Ohne Zögern hob er mich auf die Arbeitsplatte. Der Stein war kühl unter mir, mein Körper ganz warm.
Ich zog ihn sofort mit meinen Beinen zu mir.
Sein Mund auf meiner Haut, erst am Hals, dann sich irgendwo auf den Schultern verirrend. Seine Hände fest um meinen Oberkörper. Und er, er tief in mir. Er war wie von selbst in mich eingedrungen. Sein Schwanz kannte ja den Weg – er musste also nur dem folgen, was sein Körper schon wusste.

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Das mit dem Strudel ...

schreibt Stayhungry

.... war bei ubs zu Hause genauso. Ja, und der Rest: auch mal! Danke für diese schöne Erinnerung, die, so hoffe ich, deine Gegenwart ist

Strudelglück

schreibt Burgunder

Liebste Frau Trattner, Vielen Dank für diese Ode an den Strudel! Nie habe ich die Sinnlichkeit des Strudel machens schöner beschrieben gesehen und verstehe zu gut das ein Fertig-Strudel im Café nie Ihren Ansprüchen genügen wird. Unabhängig von der Begleitung!

Ach Leni ....

schreibt Stayhungry

Gedichte auf den Leib geschrieben