Kaum habe ich meine Finger wieder an meiner ultra-erregten Lustperle, merke ich, dass auch ich gleich so weit bin. Und nicht nur ich. Victoria lutscht Angelos Schwanz, als gäbe es kein Morgen, sie saugt an seiner Eichel, während sie seinen Schaft im irrwitzigen Tempo wichst und mit der anderen Hand an seinen Eiern zieht. Dann hält sie plötzlich inne und öffnet ihren Mund. Ich kann sehen, wie Angelos Sperma in ihren Rachen spritzt. Sofort schließt sie ihren Mund wieder um die Eichel und saugt ihren Freund regelrecht leer. Das ist zu viel für mich. Mein Orgasmus trifft mich wie ein Hammer. Ich kralle mich in Martins Schenkel, mein Becken zuckt unkontrolliert, meine Beine zittern. Nur mit Mühe unterdrücke ich ein Schreien. Nach endlosen Sekunden purer Ekstase kehre ich ins Hier und Jetzt zurück. Und merke, dass ich Martin komplett vergessen habe! Mit einem Anflug von schlechtem Gewissen drehe ich mich zu meinem Liebsten um. Sein Bauch und sein Schamhaar sind voller Sperma. Er beugt sich zu mir und küsst mich während er immer noch seinen inzwischen kleiner werdenden Penis massiert. Offenbar hat er sich selbst um sich gekümmert. Gut so. Ich liebe es, wenn er sich einen runterholt. Was ich diesmal leider verpasst habe.
Mein Puls hat sich inzwischen normalisiert und ich lehne mich zurück, schließe die Augen. Lust und Ekstase sind von der Bühne gegangen und haben Platz für Verlegenheit gemacht. Auf einmal stört mich die Anwesenheit des jungen Pärchens. Ich kann sie jetzt auf keinen Fall anschauen. Und ich spüre, dass ich schon viel zu lange in der heißen Sauna war. Ich muss unbedingt raus, brauche dringend frische, kalte Luft. Als ich noch überlege, wie Martin und ich das anstellen sollen, ohne die beiden Italiener anschauen zu müssen, da höre ich auch schon, wie sich die Tür öffnet und gleich darauf wieder schließt. Unser Pärchen hat das Problem für uns gelöst. Keine zehn Sekunden später sind wir auch draußen. Ich bin so aufgeheizt, dass ich geradezu dampfe. Das kalte Wasser aus der Dusche tut unendlich gut, ich kann gar nicht genug davon kriegen.
Etwas später, auf unserem Zimmer, liege ich in Martins Arm, nachdem ich uns ein weiteres Mal wild zum Orgasmus geritten habe.
„Denkst du, die beiden haben uns erwischt, vorhin?“ will ich wissen.
„Hmm“ brummt Martin „kann schon sein.“
„Ich meine, sowas passiert ja nicht einfach so. Höchstens im Pornofilm. Oder in einer unrealistischen erotischen Geschichte.“
„Oder im Swingerclub“, ergänzt Martin.
„Ja, aber ein konservatives Südtiroler Hotel ist von einem Swingerclub so weit entfernt wie eine Sauerländer Dorfdisco vom Berghain.“
„Berghain?“ fragt Martin.
„Ist so ein Club in Berlin“ sage ich. „Sexpositives Publikum, Orgien und so. Hab ich mal gelesen.“
„Hmm. Vermutlich hast du Recht. Die haben was gemerkt. Wahrscheinlich haben sie gedacht: wenn die in der Öffentlichkeit rummachen, dann können wir das schon lange.“
Und nach einer Weile fügte er hinzu: „Das hier war jedenfalls viel besser als jedes Bergheim der Welt oder wie das heißt. Es geht halt nichts über Wellness in Südtirol.“
Überraschung beim Wellness
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