Rebekka stand etwas abseits, als sich die Mädchen unterhielten. Maria und Alina gingen um die Ecke, wo sie sich ungestört fühlten. Bekka folgte ihnen unbemerkt. Die paar Gesprächsfetzen, die sie aufgeschnappt hatte, reichten um ihre Neugier zu wecken. Maria schilderte Alina, wie sie von ihrer Ma den Po vollgekriegt hatte. Bekka fand das sehr interessant, vor allem die Details, die Maria sehr bildhaft beschrieb. Bekka wurde ganz warm, als Maria freimütig bekannte, dass sie ihre Mutter um diese Strafe gebeten hatte. Rebekka kannte Marias Mama vom Sehen. Bei dieser attraktiven Frau hätte sie niemals vermutet, dass sie ihrer erwachsenen Tochter den Po versohlen könnte. Alina bekam anscheinend auch Haue, wenn sie etwas angestellt hatte. Ging Rebekka nach Alinas eher flapsigen Bemerkungen, schien es das Mädchen auch gar nicht schlimm zu finden. Im Gegenteil: es hörte sich bei beiden jungen Frauen so an, als akzeptierten sie diese häuslichen Strafen. Rebekka beneidete ihre Mitschülerinnen um solch kehrseitige Zuwendungen. Ihre eigene Mama würde so etwas nie übers Herz bringen. Die alleinerziehende Witwe war total gutmütig, was Rebekka gar nicht so toll fand. Sie hatte sich schon immer gewünscht, dass ihre Mutter nicht immer nur nachgab, sondern auch mal klar sagte, was Sache ist. Bekkas Papa verstarb, als sie in die vierte Klasse kam. Das Mädchen realisierte erst später, was dieser Verlust eigentlich bedeutete. Als sie von Herrn Berger bestraft wurde, rückte es wieder in ihr Bewusstsein. Die 19jährige legte es darauf an, eine männliche Hand auf dem Po zu spüren. Auf der Klassenfahrt offenbarte sie sich dann Frau Blum. Rebekka gestand ihrer Lehrerin, dass sie sich wünschte, von ihr versohlt zu werden. Dieses Erlebnis blieb ihr in bester Erinnerung.
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