Uisge beatha - Wasser des Lebens

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Uisge beatha - Wasser des Lebens

Uisge beatha - Wasser des Lebens

George DeRos

Wir hatten den vermutlich letzten schönen Herbsttag genutzt und waren aufs Land spazieren gefahren. So gingen wir in der warmen Herbstsonne durch den Wald und genossen die frische Herbstluft. Die Farben des Herbstes verbreiteten eine wunderbare Stimmung, bunt und fröhlich bereitete sich die Natur auf den kommenden Winter vor. Hand in Hand gingen wir einzig und alleine in der Gesellschaft der Vögel, die ebenfalls die letzten Sonnenstrahlen nutzten und zum letzen Mal ihre Melodien von sich gaben. Wieder lag ein Findling am Wegesrand als letztes Relikt der Eiszeit, vom Eis zurückgelassen und Kultstätte für spätere Völker. Ich drückte dich an einen dieser Steine und in einem unendlichen Kuss verschmolzen unsere Seelen und wir wurden eins mit der uns umgebenden Natur. Ohne zu wissen, wie viel Zeit inzwischen vergangen war lösen wir uns aus unserem Kuss heraus und schauten uns tief in die Augen. Ich glaubte das Universum in deinen Augen wieder zu finden und versank in diesen unendlichen Weiten. Wieder begegneten sich unsere Lippen und deine Zunge strich sanft und irgendwie fordernd über die meine. Zärtlich trafen sie sich, erkunden sich und tastend streichelten sie sich.
Wir tauchten aus unserer Versunkenheit wieder auf und gingen, da es im Schatten bereits ein wenig kühl geworden war, weiter. Hand in Hand stapften wir durch das Laub das den Boden bedeckte. Die Stille wurde nur durch unsere Schritte unterbrochen, die vom Rascheln des Laubes begleitet wurden. Nach ein paar Minuten beugtest du dich zu mir und hauchtest mir ins Ohr, dass du kurz verschwinden müsstest. Meine Nackenhaare stellten sich bei deinen gehauchten Worten schlagartig auf und mit heiserer Stimme bat ich dich, mich zuschauen zu lassen. Du küsstest mich leidenschaftlich und löstest dich dann von mir. Mit deinem Rücken lehntest du dich an einen Findling und schobst langsam deinen Rock nach oben bis dein zartes, weißes Höschen zum Vorschein kam. Mit deiner anderen Hand schobst du den Stoff des Höschens zur Seite und schenktest mir einen erregenden Anblick deiner glatten Scham.
Deine Finger öffneten deine Scham, du schienst dich auf den Druck in dir zu konzentrieren und es dauerte nicht lange, bis die ersten Tropfen aus dir hervortraten. Anfänglich etwas unregelmäßig, stabilisierte sich der Strahl, wie aus einer Quelle trat das Wasser aus dir aus und spendete der Natur Feuchtigkeit. Ich empfand Liebe, Vertrautheit und Dankbarkeit, dass du mich an diesem Moment der Intimität teilhaben ließt. Nach ewigen Augenblicken begann deine Quelle zu versiegen und du brachtest deine Kleidung wieder in Ordnung. Als du wieder neben mir bist, nahm ich dich in die Arme und küsste dich, als ob es kein Morgen gäbe.

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