unaufhaltsam

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unaufhaltsam

unaufhaltsam

Ferdinand Freiherr von der Ferne

hör doch – die stille! – wie sie näher kommt, langsam, lautlos, wie der atem der anhält, jetzt. komm, auch ich hör dein herz. unaufhaltsam, wie das schlägt, so schnell, so fest. willst du es spüren, wirklich? wie das sich anfühlt? Warte noch, mein mund bleibt heute ungeküßt. nur deine hingebung wird mein verlangen stillen. hab keine angst wenn du auf meine dunkelheit triffst, es wird heilige pflicht dir – sich unterordnen, nur mir! du wirst sehen die arten der liebe, die auf abwegen eine sehnsucht mitnehmen, denen kein preis zu hoch ist dieser sehnsucht zu begegnen. laß dich fallen, steh dir bei, und laß mich tun an dir was mich brennt. leg dich hin – es beginnt.
gibt es schönere hände, die ich fesseln könnte, hoch über deinen kopf, und festmache, daß sie mich nicht berühren? ja, leg ruhig den kopf zur seite, bis auf das bettkissen. spüre, wie auch die fußgelenke – weit auseinander – die kälte des metalls fühlen, das sich um sie mit einem klick schließt, und fest verankert – diese starken beine. nur deine augen, die mich noch ansehen, will ich mit feuchten lippen benetzen, mich tief herabbeugen, diese unschuld zu küssen, bis daß ich sie – verbinde! tief, schwarz – straffe seide, so fest – mir ausgeliefert – jetzt! so bist du mein!
bei welchem tiefstand sind deine gedanken? diesem körper, der sonst so stark sich ausnimmt, wird jetzt spürbar gemacht, wie es ist zu verharren, nur – und auszuhalten. bisse in die behaarte brust. ein spiel meiner zähne, das – die sich eingraben ins fleisch bis spuren sich zeigen, rot – und kurze schreie! laß deine lippen meine vollen brüste spüren. spür den festen druck meines körpers auf deinem, und koste aus, den süßen schmerz der die nägel meiner finger dir im gesicht verursacht. frei wie ich bist du – angebunden – uns verbunden. sorge dich nicht. deine herrin heilt unsere herzen. dafür blute, mein lieber – für sünden die nie begangen wurden. ich will an dir meine lust stillen daß dir kalt wird – und heiß! es wird dich hinbringen, dort wo es dir behagt – wie mir. denk nicht an die grenzen die wir überschreiten – damit kämst du zu spät! du wirst zulassen müssen, das was weh tun wird und deine augen naß macht!

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