Wir beide lächelten, aber es war mehr ein Lauern, ein Abschätzen _ und ein klares Zeichen der Vorfreude.
Wie selbstverständlich küsste ich ihn. Er erwiderte meinen Kuss überrascht, aber leidenschaftlich.
«Du bist direkt, das gefällt mir», raunte er mir ins Ohr.
«Wir haben ja nicht ewig Zeit – höflich und diskret kann ich später wieder sein», erwiderte ich, während ich mich schon mit meinen Fingern an seinem Hosenknopf zu schaffen machte.
«Das stimmt natürlich», erwiderte er, schnappte mich und drückte mich gegen die Säule. Ich spürte, wie seine Hände forsch meinen Körper erforschten, war gefangen zwischen der Kälte der Betonsäule und der Hitze seines Körpers. Seine Finger suchten den Saum meines Rocks und schoben ihn langsam höher, während seine Lippen meinen Hals liebkosten – rau, fordernd.
Sein hartes Glied drückte ungeduldig gegen meinen Oberschenkel – ein Gefühl, das mich zufrieden grinsen ließ. Denn ich konnte fühlen, dass er gut bestückt war. Genau so, wie ich es gehofft hatte. Denn etwas anderes hätte zu ihm einfach nicht gepasst.
Doch plötzlich löste er sich, trat einen Schritt zurück. Verwirrt sah ich ihn an.
„Was ist los? Willst Du es etwa doch lieber nicht?“, fragte ich leise.
Sein Blick war scharf, ein Funkeln darin. „Fühlst Du nicht, wie scharf ich auf Dich bin? Mir ist nur eine Idee gekommen. Weißt du, welches Auto meinem Anwalt gehört?“
„Ja“, antwortete ich, ohne zu zögern, und zeigte auf den dunklen Wagen am Rand, dessen Kühlerhaube glänzend im kühlen Licht stand.
Ein halbes Lächeln zog über seine Lippen. „Wie wäre es, wenn wir gleich zu Beginn die Stellung wechseln? Auf die Kühlerhaube?“
Ein Funken zuckte durch mich und ich fühlte mich so lebendig wie schon lange nicht mehr. „Mit dem größten Vergnügen.“
Unschuldig schmeckt anders
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Unschuldig schmeckt anders
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Eine wirklich lesenswerte Erotikgeschichte
schreibt Benko