Unter Beobachtung

Verloren in einer Welt aus Liebe und Sex - Teil 30

30 11-17 Minuten 0 Kommentare
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Jo Diarist

„Doch, er liebt sie, aber bei ihm liegt der Fall ein bisschen anders“, begann Gina leise auflachend. „Als ihr euch so in eurer Nummer verloren habt, sprach ich das an. Ihm ist nicht bewusst, wie viel Liebe bei euch im Spiel ist und ich habe ihn auch nicht aufgeklärt. Er fühlt sich nicht in der Lage, Lea so zu befriedigen wie du. Mir ist klar, dass er das könnte, aber dadurch, dass Lea sich mit dir verbunden fühlt, geht sie bei ihm nicht so ab, was er nicht erkennt. Tom denkt, Lea braucht den Sex mit anderen Männern zur vollständigen Befriedigung und ist glücklich, wenn sie das hat. Gleichzeitig macht ihn das Wissen darum auch unglaublich geil, denn er bekam sofort wieder einen Ständer bei eurem Gestöhne. Das ist eben seine Neigung und er teilt Lea bedingungslos. Ich vermute, meine Tochter fördert das auch, damit er nicht auf die Idee kommt, es zu beenden. Außerdem verwehrt sie es ihm, seinen Fetisch auszuleben. Tom will bis zu einem gewissen Grad dominiert werden, was ich ihm gebe und sie nicht. Vermutlich bewusst, denn so bekommt jeder von uns, auf irgendeine Art, was er begehrt. Nur unsere Besitzansprüche stehen uns manchmal im Weg und trüben den Genuss. Also, ich meine da dich, mich und vielleicht auch ein bisschen Lea.“
„Uuhh, Besitzansprüche. Wenn du das so aussprichst, klingt es schon etwas abartig.“
„Es ist aber so, oder wie willst du es bezeichnen?“
Fragend sah sie mich an, aber ich zuckte nur mit den Schultern, woraufhin sie fortfuhr:
„Vielleicht müssen wir uns das endlich Mal bewusst machen und verinnerlichen, was wir eigentlich begehren. Dass wir keine Besitzansprüche haben dürfen, wenn wir diese Leidenschaft weiter so ausleben wollen. Ich für meinen Teil, werde mir das jetzt immer sagen, wenn solche Gedanken kommen.“
„Ob mir das so leicht fallen wird, glaube ich nicht, aber der Ansatz ist gut.“
„Wer sagt, dass es mir leicht fallen wird. So, und jetzt Schluss damit. Jetzt wird geschlafen.“
Sie langte über mich weg, schaltete das Licht aus und kuschelte sich auf meine Brust. Ein schönes Gefühl und doch lag ich noch lange wach und dachte über das Gespräch nach.

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