Der Gedankenaustausch hatte uns gut getan und die darauffolgende Woche verging wie im Fluge. Es war wieder Samstag und Gina begann den Tag früher als gewohnt. Ich dachte mir nichts dabei, hatte aber keine Lust auch so zeitig aufzustehen und döste vor mich hin. Erst viel später, schälte ich mich aus der Decke um Brötchen zu holen. Es war meine Aufgabe, aber im Flur wehte mir der Duft von frischem Kaffee entgegen.
Ich wollte Gina sagen, dass ich mich beeile und blickte in die Küche. Der Tisch war schon gedeckt und auch die Semmeln da. Gina las Zeitung, blickte kurz hoch und meinte:
„Mach hin, es ist alles bereit und ich warte schon auf dich“, und vergrub sich wieder hinter dem Tagesblatt.
Was war denn los? Hatte ich was vergessen? War vielleicht irgendwas geplant, weswegen wir zeitig fertig sein mussten?
Während des Zähneputzens grübelte ich darüber nach, konnte mich aber an nichts derartiges erinnern. Kurz darauf setzte ich mich auf meinen Platz, Gina legte die Zeitung weg, griff zur Kaffeekanne und mir klappte der Kiefer runter. Sie hatte nichts außer ihrem Bademantel an und der war vorn offen. Als sie sich wieder setzte, achtete sie darauf, dass ihre Titten schön freilagen, und sah mich spitzbübisch an.
„Was ist?“, fragte sie schmunzelnd. Ich brachte aber nichts verständliches heraus und Gina begann zu erklären: „Von jetzt ab ist samstags, wann immer es möglich ist, der Arschficktag, und zwar hier in der Küche auf dem Tisch. Ich bin sauber und heize unsere Zuschauer schon mal ein bisschen an. Sie sollen doch wissen, was hier bald läuft.“
„Das ist nicht dein Ernst, oder?“, fragte ich verstört.
„Oh doch! Der Gedanke, dass das junge Paar uns wieder beobachtet, macht mich absolut kribbelig. Meine Muschi ist schon klatschnass, nachdem ich gesehen habe, dass die zwei immer mal rüber sehen.“
„Du bist verrückt“, stellte ich fest, fügte aber nach einer kleinen Pause hinzu: „Und wenn ich nicht will?
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Verloren in einer Welt aus Liebe und Sex - Teil 30
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