Unverhofft kommt … Sex - Teil 1

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Unverhofft kommt … Sex - Teil 1

Unverhofft kommt … Sex - Teil 1

Alnonymus

Meine Frau will sich selbst verwirklichen, neue Erfahrungen sammeln, und aus dem behüteten Leben mit mir ausbrechen. Das jedenfalls hat sie mir erzählt, als sie vor etwa fünf Monaten von einem Tag auf den anderen aus unserer Wohnung in Nürnberg ausgezogen ist, um in eine alternative Wohngemeinschaft aufs Land zu ziehen. Nur ihre persönlichen Dinge und ihre Kleidung hat sie mitgenommen, den restlichen Ballast könnte ich behalten, erklärte sie mir. Klar habe ich gemerkt, dass im verflixten siebenten Ehejahr etwas nicht in Ordnung war und dass sich meine Frau irgendwie von mir entfernt hatte, doch reden ließ sie, trotz mehrfacher Versuche, auch nicht mit sich. Trotzdem war ich vollkommen schockiert, als sie mich vor vollendete Tatsachen stellte, denn mit so etwas hätte ich nie gerechnet, zumal ich in unserer Ehe immer glücklich war und meine Frau liebe. Gefühlsmäßig versank ich im Chaos. Eine große Leere, wie ich es noch nie erlebt hatte, tat sich auf.

Ich versuche mich nun mit viel Arbeit abzulenken und auch eine Handvoll Freunde steht mir hilfreich zur Seite. Die meisten der Freunde wohnen zwar in ganz Deutschland verteilt, aber auch die Telefonate mit ihnen tun gut. Hierzu gehört auch Fiona, die eigentlich eine Studienfreundin meiner Frau ist, oder ich muss besser sagen war, denn Fiona hat meiner Frau wegen ihres Selbstfindungstrips einige Male ordentlich ins Gewissen geredet und ihr derart die Meinung gesagt, dass meine Frau die Freundschaft mit ihr aufgekündigt hat. Durch die Ehe ist Fiona zwangsläufig auch meine Freundin geworden, und nach ihrem Streit mit meiner Frau fragt sie vorsichtig bei mir nach, ob ich denn mit ihr befreundet bleiben will, was ich natürlich gerne tue. Bei unserem letzten Telefonat lädt sich mich dann spontan zu sich ein. „Du musst einfach mal aus deinem Loch raus.“ meint sie nur, „Hier können wir in Ruhe miteinander quatschen und bei einer Kneipentour in der Kölner Altstadt kannst du mal auf andere Gedanken kommen.“ Nach kurzem Zögern stimme ich dann doch gerne zu, denn sie hat ja recht.

Fiona lebt und arbeitet schon seit ewigen Zeiten in Köln und hat eine große Wohnung mit einer bequemen Schlafcouch, auf der ich auch übernachten kann, so wie meine Frau und ich das bei unseren Besuchen bisher auch immer getan haben. Fiona ist mit ihren vierzig Jahren, zwei Jahre jünger als ich. Sie ist eine sympathische und empathische Frau, die auch noch gut aussieht. Trotzdem ist sie, wie auch seit einiger Zeit wieder, notorischer Single. Die Männerbekanntschaften, die sie immer wieder mal hat, sind nie von langer Dauer, denn zielgerichtet scheint sie stets genau die falschen Typen auszuwählen. So stehe ich an diesem warmen Freitagnachmittag im Juli pünktlich um halb zwei vor ihrer Tür und werde mit einer innigen Umarmung begrüßt. „Schön, dass du da bist.“ lächelt sie mich an, „Ich freue mich schon auf das Wochenende mit dir.“ „Ich freue mich auch riesig.“ antworte ich nur, als ich ihr die beiden Flaschen mit edlem Rotwein überreiche. Meine Sommerjacke hänge ich an die Garderobe und auch meine Reisetasche stelle ich erst einmal dort ab. „Wouw, danke schön, den Wein gibt’s aber erst heute Abend. Jetzt gibt‘s erst mal Kaffee und Kuchen.“ meint sie mit einem Augenzwinkern, das ich ebenfalls mit einem Augenzwinkern beantworte.

„Geh doch schon mal ins Wohnzimmer und mach‘s dir bequem.“ ergänzt sie immer noch lächelnd. „Gerne.“ ist meine Antwort, als ich sie nochmals kurz umarme. Ich muss innerlich grinsen, denn bei ihrem Anblick fällt mir sofort wieder das Wort Gazelle ein. Fiona ist mit ihren einsachtzig fast so groß wie ich und hat eine schlanke, sportliche Figur mit einem kleinen, festen Po. Ihre Bewegungen sind immer fließend und irgendwie geschmeidig. Überhaupt ist alles an ihr grazil, ihre langen Beine, die schlanken Finger und ihr Schwanenhals. Das Gesicht ist oval, mit leicht hervortretenden Wangenknochen und blauen Augen, jedoch nicht in einer hellen, kühlen Farbe, sondern eher in einem warmen Mittelblau. Umrahmt wie ihr Gesicht von mehr als schulterlangen, naturblonden, leicht gewellten Haaren. Alles an ihr passt perfekt zusammen. Eine verdammt attraktive Frau, denke ich noch, doch schon verschwinden meine Überlegungen wieder in den tiefsten Tiefen meines Unterbewusstseins. „Und, wie geht es dir?“ fragt Fiona, als wir schließlich gemeinsam beim Kaffee auf dem Sofa sitzen. Die Frage ist für mich der Auslöser, denn ich beginne ungehemmt mir meinen Frust, meinen Kummer und meine Traurigkeit von der Seele zu reden.

Den ganzen Nachmittag unterhalten wir uns über meine Situation und ich merke, wie es mir richtig guttut. Auch beim Abendbrot reden wir noch weiter darüber. Als wir schließlich satt sind, erklärt mir Fiona: „So, und ab jetzt unterhalten wir uns bei einem schönen Glas Wein nur noch über die angenehmen Dinge des Lebens.“ „Sehr einverstanden.“ bestätige ich nur zu gerne mit einem Lächeln. „Du willst dich sicherlich noch frisch machen, oder?“ kommt gleich darauf die nächste Frage. „Gut“, meint sie, als ich nicke, „während ich hier den Tisch abräume, kannst du schon mal ins Bad. … Ach ja, und denk dran, heute ist Pyjama-Abend.“ Stimmt, das hätte ich beinahe vergessen. Ich weiß nicht mehr weshalb, aber es hat sich bei unseren gegenseitigen Besuchen als kleine Tradition entwickelt, dass wir es uns am ersten Abend gemeinsam im Pyjama bei einem Glas Wein oder Bier auf dem Sofa gemütlich machen. Einfach Musik hören, Urlaubsbilder ansehen und sich die neuesten Neuigkeiten erzählen. Also dusche ich mich schnell und steige in meinen Schlafanzug, bestehend aus kurzer Hose und einem kurzärmeligen T-Shirt-Oberteil. Als ich das Bad verlasse, treffe auf Fiona. „Fertig im Bad?“ fragt sie. „Ja, das Bad ist frei für dich.“ gebe ich zurück.

„Prima.“ lächelt sie, „Wenn ich im Bad bin, kannst du ja schon mal den Wein einschenken und Musik auflegen.“ Und bevor ich noch antworten kann, ist sie im Bad verschwunden. Ich schenke uns also ein und da wir beide Swing mögen, wähle ich Musik von Glenn Miller aus, drehe den Ton aber eher leise. Ich habe es mir gerade in meiner Sofaecke gemütlich gemacht, da kommt Fiona durch die Tür. Mir bleibt fast der Atem stehen und ich schaue sie vermutlich an, wie ein Mondkalb. Sie trägt einen zweiteiligen Schlafanzug aus einem cremefarbenen, seidig glänzenden Material, der perfekt zu ihrem hellen Teint passt. Das Unterteil besteht aus einer kurzen Hose, die nur etwa ein Viertel ihrer wohlgeformten Oberschenkel bedeckt. Das Oberteil ist wie eine Bluse geschnitten, hat kurze Arme und reicht ihr bis gerade oberhalb des Bauchnabels, so dass bis zum Höschen noch ein kleiner Streifen Haut zu sehen ist. Ober- und Unterteil sind nicht körperbetont eng geschnitten, aber trotzdem umschmeicheln sie wunderbar Fionas schlanke Figur. Ihre Brüste sind nicht zu klein, aber auch nicht zu groß, eben eine schöne kleine Männerhand voll.

Vor allem aber sind sie wunderbar fest und behalten auch ohne BH ihre Form. So wölbt sich ihr Schlafanzug an den richtigen Stellen leicht vor. Ein traumhafter Anblick, der sich mir bietet. Entweder bemerkt Fiona meine Blicke nicht, oder sie ignoriert sie geflissentlich, denn ohne Kommentar kommt sie auf mich zu und lässt sich neben mich in die andere Ecke des Sofas fallen. Was für eine süße, nein, scharfe Lady, bohren sich erste Gedanken wieder aus den Tiefen meines Unterbewusstseins hervor. Fiona, die links von mir sitzt, hat inzwischen ihr Weinglas ergriffen und wir stoßen an. „Ach, weißt du übrigens, dass ich neulich als Komparsin bei einem Kölner Tatort dabei war?“ fragt sie. Dabei lässt sie sich in ihre Ecke sinken und schiebt ihr rechtes Bein auf die Sitzfläche zwischen uns. „Nein, das hast du noch nicht erzählt. Wie bist du denn dazu gekommen?“ frage ich nach. Während Fiona gemütlich in ihrer Ecke lümmelnd erzählt, weiß ich nicht, wo ich mit meinen Blicken hinsoll. Ich schaue in ihr schönes Gesicht mit den strahlenden Augen, doch immer wieder gleiten meine Blicke zu den festen Rundungen unter ihrem Schlafanzug.

Denn immer, wenn sie beim Erzählen die Arme hebt oder nach hinten nimmt, und das macht sie oft, zeichnen sich die Knospen ihrer Brüste deutlich unter dem dünnen Stoff ab. Aber auch die helle Haut ihres Oberschenkels, der so einladend auf der Sitzfläche vor mir liegt, zieht mich immer wieder an, leitet meine Blicke zu ihrer Körpermitte hin. Irgendwie fühle ich mich fast wie zweigeteilt. Während sich ein Teil von mir mit Fiona über ihre Dreharbeiten unterhält, ist der andere Teil von diesem süß verpackten, wohlgeformten Körper gefangen. Plötzlich versuche ich mir Fiona oben ohne vorzustellen, nur um einen kurzen Blick auf ihre Brüste werfen zu können. Sie ist eine liebe Freundin und ich habe bisher nie an so etwas gedacht, außerdem bin ich mit Sicherheit nicht der Typ, der gleich alles bespringt, was einen Rock anhat und nicht bei drei auf den Bäumen ist, schon gar nicht während meiner Ehe, denn da bin ich absolut treu und nicht empfänglich für solche Reize. Aber jetzt? Während ich mich mit Fiona unterhalte, genieße ich einerseits diesen Anblick, muss mich aber andererseits immer mehr darauf konzentrieren, dass sich der Lümmel in meiner Hose nicht anfängt aufzurichten. Schließlich halte ich es nicht mehr aus.

„Bitte“, unterbreche ich sie, „ich möchte dir sicher nichts vorschreiben, aber würdest du bitte etwas anderes anziehen.“ „Warum, gefällt es dir nicht?“ fragt Fiona mit Erstaunen zurück. „Doch sehr. … Das ist ja gerade das Problem.“ antworte ich. „Verstehe ich nicht.“ höre ich Fiona. „Weißt du, das, was du trägst ist so süß, … naja, …dass ich an Dinge denken könnte, … an die ich nicht denken sollte.“ stottre ich unsicher. Fiona überlegt kurz: „Und was ist so schlimm daran, dass du an solche Dinge denkst?“ Ihre Frage erstaunt mich: „Naja, … ich könnte dann vielleicht Dinge tun, … die ich nicht tun sollte.“ Obwohl wir es nicht direkt aussprechen, wissen wir beide natürlich ganz genau, wovon wir reden, umso weniger glaube ich, was ich nun höre. „Hast du mal überlegt, dass es mir vielleicht gefallen könnte, wenn du Dinge mit mir machst, die du nicht machen solltest.“ lächelt mich Fiona süß an, während mir ganz flau im Bauch wird. Ich rutsche aus meiner Sofaecke und richte meinen Oberkörper auf, um ihm Spannung zu geben. Dabei nähere ich mich aber auch weiter Fiona. „Das geht nicht.“ antworte ich ihr unsicher.

„Schau mal, mein Leben ist derzeit ein einziges Chaos.“ fahre ich fort, „Ich weiß nicht, was in nächster Zeit sein wird, nicht einmal ob und wann wir uns wiedersehen können. … Nur diese Nacht, ober besser dieses Wochenende, könnte ich dir bieten, und dann bist du Montag, wenn ich wieder weg bin, vermutlich unglücklicher als vorher. … Und du bist so eine liebe Freundin, das will ich dir nicht antun, … dazu bist du mir einfach zu schade.“ Wieder überlegt Fiona eine Weile, dann richtet auch sie ihren Oberkörper auf, sitzt nun mir zugewandt nur noch Zentimeter entfernt. „Hast du mal daran gedacht, dass du mich mit dem, was du vielleicht mit mir tun möchtest, so glücklich machen kannst, dass ich noch wochenlang davon zehre?“ Allein Fionas weiche, leise Stimme erzeugt inzwischen ein Krippen in meinem Bauch und nun merke ich auch noch, wie ich eine Erektion bekomme. Ich lache auf: „Da musst du dir dann wirklich einen anderen suchen, denn wie du dir sicher vorstellen kannst, war bei mir in letzter Zeit ziemlich tote Hose und ich bin als Liebhaber total außer Übung.“ „Und vermutlich genauso ausgehungert wie ich.“ flüstert sie, wobei ihre Rechte sanft über meine Wange streichelt. Die Spannung, die mich fast zu zerreißen droht, entlädt sich durch die Berührung wie mit einem elektrischen Schlag, der durch meinen Körper fährt.

Plötzlich berühren sich auch unsere Lippen, zunächst sanft und tastend, dann innig und voller Begehren. Wie von selbst finden sich unsere Zungen zu einem lustvollen Reigen, nehmen das vorweg, was mit unseren Körpern noch folgen wird. Von Gier getrieben, beginne ich die Knöpfe ihres Schlafanzugs zu öffnen, während Fiona ihre Hände unter mein T-Shirt schiebt und es hochzieht. Als ich mit zittrigen Fingern den letzten Knopf geöffnet habe, lösen wir uns voneinander, damit sie mir mein Oberteil über den Kopf ziehen kann. Wir halten kurz inne, sehen die pure Geilheit in den Augen des anderen. Doch ganz ist mein Denken noch nicht ausgeschaltet. „Hast du Kondome da?“ frage ich schon schwer atmend. „Die brauchen wir nicht.“ lächelt mich Fiona an. „Ich weiß ja, dass du keine Kinder zeugen kannst und schon länger keinen Sex mehr hattest, und auch mein letztes Mal ist schon fast ein Jahr her. … Es besteht also keine Gefahr.“ „Du hast recht.“ antworte ich, „Dann zeig mir mal, was da Wunderbares auf mich wartet.“ Und schon versuchen meine Hände nach ihrem Schlafanzug zu greifen, doch sie drückt meine Arme sanft zur Seite.

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