Denn eigentlich, und das gilt vielleicht für die meisten der Coronapolitik-Widerständler und wohl auch für viele Anhänger der Corona-Sekte, sind wir alle hochgradig bedürftig. „Die wollen uns fertig machen“, sagt Ulli Oma immer auf ihren Münchner Demos und damit hat sie Recht. Sie wollen uns fertig machen und sie machen uns fertig. Mit Angstszenarien, die wir uns nicht mehr anhören, die aber trotzdem zu uns durchdringen und wenn es nur ein abartiges kurzes Twitter Zitat von Karl Lauterbach ist oder eine absurde Tatsachenverdrehung von Wieler und Konsorten. Sie machen uns fertig, indem sie eine angsteinflößende Politik machen und Werbung für Impfstoffe, an denen nachweislich und zugegebenermaßen bereits eine Menge Menschen gestorben sind. Eine Menge ist aber offensichtlich ein interpretierbarer Begriff. Ich persönlich finde, wenn auch nur eine Person an Thrombosen oder Hirnblutungen nach einer Impfung gestorben ist, sollte man die gesamte Kampagne sofort stoppen. Die Regierung aber findet und lässt sich so auch gerne in der Presse zitieren, dass es doch „sehr selten“ sei. Dann möge man einmal die Eltern der Verstorbenen fragen, vor allem die der jungen Frauen, oder die Ehemänner oder Kinder der Oma, die eine Woche nach der Impfung zusammengebrochen ist. Für sie ist es keineswegs sehr selten und auch keine Nebensache, sondern eine Zerstörung ihres Lebens. Zum Glück gibt es bereits Klagen. Die Wahrheit wird ans Licht kommen, irgendwann, aber für viele leider zu spät.
All das und noch viel mehr kommt zur Sprache, während wir die gut gewürzte, fast ein bisschen sehr scharfe Erbsensuppe unserer Gastgeberin löffeln. Und Uschi wird immer betrunkener und ihre Sophie-Scholl-ähnliche Verzweiflung an diesem Staat und ihre Todesmutigkeit, von der sie nur noch nicht weiß, wie sie sie ausdrücken und umsetzen soll, gefällt mir immer besser. Ich möchte sie trösten.
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