Vanessa steht

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Vanessa steht

Vanessa steht

Stayhungry

Wenn du dich nicht wohlfühlst, ziehen wir uns zurück. Wenn du etwas wagen solltest, werde ich immer in der Nähe sein. Vanessa schauderte angesichts ihres Wagemutes.

Sie kam aber doch.

*

Eindringlich und dennoch gänzlich unaufdringlich erforschte Agnes Vanessas Sehnsüchte und aus der sprudelte es bald nur so hervor. Sie, die sich bisher selbst so wenig von all dem eingestanden hatte, vertraute sich dieser Frau, die so stark und in sich ruhend auf sie wirkte, vollkommen an. Agnes, selbst in schwarzem Lederkorsett und hohen, geschnürten Stiefeln, bat sie schließlich abzulegen und Vanessa folgte ihr nackt in den Fundus neben Agnes' Büro, um mit ihr eine attraktive Ausstattung entsprechend ihren innersten Wünschen auszusuchen. Sie wählte, was Agnes ihr empfahl und anzulegen half. Vanessa schauderte unter Agnes' Berührung. Die war nicht übergriffig, aber auch nicht zurückhaltend. Hier ging es um Intimität, Erregung, Leidenschaft und Tabubruch. Wieso sollte sie sich Vanessa gegenüber einer zärtlichen Zuwendung enthalten? Noch konnte diese dies nicht eindeutig einordnen, ob Agnes ihr auch sinnlich zugeneigt war. Aber anders als vor ein paar Stunden noch empfand sie die erotische Nähe einer Frau überhaupt nicht mehr als irritierend, unangenehm oder gar bedrohlich. Das lag vor allem an Agnes' Person. Sie gab ihr Halt, aber sie bedrängte sie nicht. Vanessa merkte, wie sich schon nach ihr sehnte und, ein neues Gefühl, sie auch begehrte. Ja, sie war schon erregt, und nicht nur in Erwartung des Kommenden, sondern allein von Agnes' Gegenwart und Nähe.

Eigentlich wäre es sehr leicht, dir ein paar interessierte interessante Männer zuzuführen, die dich in einer ansprechenden Räumlichkeit verwöhnen und anhaltend deine Ekstase befördern, erklärte Agnes ihre Entscheidung. Du würdest eintauchen in ein Meer von Händen, Leibern, Mündern und unzähligen Armen, die dich halten, massieren, umfangen.

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