Vater unser

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Vater unser

Vater unser

Skorpion

Die Luft im Beichtstuhl ist stickig. Empfand ich die Kühle des Gemäuers gerade noch als unangenehm, hätte ich jetzt gerne mehr davon. Die Temperatur in dieser zweigeteilten Holzkiste scheint sich immer mehr aufzuladen. Kleine Schweißperlen rinnen unter meinen Brüsten herab. Der dünne Stoff des Kleides klebt zwischen meinen Pobacken. Ich bringe mein Gesicht ganz nah an die gitterartige Trennwand. Ob es ihn anmacht? Dieses ganze Gerede von Sex, von schmutzigem, ekeligem Sex. Ich kann ihn riechen, den Herrn Pfarrer, er ist nervös. Und ich kann ihn sehen. Etwas. Schweißperlen auf seiner Oberlippe. Ich versündige mich täglich, Vater. Ich wache auf und denke an Sex. Ich kann nicht einschlafen, ohne masturbiert zu haben. Manchmal wache ich nachts auf, die Finger in meinem Höschen. Ich bin süchtig danach zu kommen. Es ist wie fliegen. Ich liebe es zu fliegen. Sind sie schon mal geflogen, Herr Pfarrer? Nein?! Wenn der Duft nach Sex und Lust uns die Sinne raubt. Wissen sie wie unterschiedlich Mösen schmecken? Ich schockiere sie? Sie haben noch nie ...? Oh, ich habe schon viele Votzen ... oh, pardon, viele Muschis geleckt. Es gibt nichts Vergleichbares. Da können die Kerle noch so oft in meinem Leckermäulchen abspritzen – ich habe noch keinen einzigartigeren Geschmack als Mösensaft auf meiner Zunge verspürt. Ihnen wird heiß? Ja, mir auch. Sehr. Sehen Sie? Sehen Sie hin, Vater. Riechen, kosten sie.
Keck drücke ich meine steifen Nippel durch das Gitter. Ja, Vater, Sie haben so Recht – ich bin des Teufels, und auf Seelenfang. Sein Atem streicht über meine Brustwarzen, sie werden noch härter.
Plötzlich fliegt der Vorhang zur Seite und der Priester fällt vor mir auf die Knie, packt ungestüm den Saum meines Kleides, schiebt den Stofffetzen weit hinauf, bis in die Taille und blickt wie von Sinnen auf meine nackte Scham.Reflexartig klaffen meine Schenkel auseinander. Die zuvor noch unschuldig aussehende Frucht tut es ihnen gleich. Gierig offenbart sie ihr verheißungsvolles Inneres. Der verdammt gut aussehende und hypergeile Pfarrer der St. Peter und Paul Kirche vergeht sich laut schmatzend an meiner Vulva – und scheint ein übergroßes Naturtalent zu sein, denn schon nach wenigen Zungenschlägen flutet Hitze meinen Körper, rollt über meinen Bauch, Brüste, Dekolleté hinweg und lässt sich als Fratze der Lust auf meinem Gesicht nieder.

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