Vaters Freuden

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Vaters Freuden

Vaters Freuden

Darian Valberg

Ich merkte, wie schon wieder das Blut in meine Lenden schoss und die Hose unangenehm eng wurde.

„Auch ich war vorhin etwas überrascht, obwohl ich wusste, dass du heute ankommen würdest. Aber wie kann ich dir böse sein, nachdem du mir so ein schönes Kompliment gemacht hast!“, fuhr sie mit einem leicht frechen Lächeln fort. „Ein Kompliment…?“, fragte ich und musst kurz schlucken. „Ja!“, antwortete sie und ließ ihren Blick langsam an mir runter wandern und betrachtete die Stelle auf der Tischplatte, wo unter der Tischplatte mein Lendenbereich pochte. Ich merkte, wie mein Gesicht heiß wurde und nahm schnell einen großen Schluck Wein. „Wenn du wüsstest, welch großes Kompliment ich dir gerade mache!“, dachte ich und hielt mich etwas verkrampft am Weinglas fest.

Der Abend war sehr schön. Sabrina hatte einen feinen Humor und machte es mir leicht, die Scheu vor ihr zu verlieren. Wir sprachen von Gott und der Welt und verstanden uns prächtig. Die Zeit verflog und wir wurden erst aus unserer Unterhaltung gerissen, als plötzlich leichte Regentropfen auf uns niederfielen. Die Schwüle des Tages hatte es schon angedeutet, dass es Regen geben könnte. Jedoch schauten wir beide bedauernd zum Himmel, während Sebastian zu uns kam und uns ins Haus begleitete.
Es war später als wir dachten, als wir die Treppe zu unseren Zimmern hinaufstiegen. Wir standen noch einen Moment am oberen Ende der Treppe und sahen uns einen viel zu kurzen Moment an, bevor sie sich umdrehte und in Richtung ihres Zimmers ging. Ich schaute ihr noch nach, als in dem Moment ein Blitz draußen zuckte und auch im Haus alles in grelles Licht hüllte. Ich sah Sabrina kurz zusammenzucken und dann mit schnelleren Schritten in ihrem Zimmer verschwinden.

Der Tag war lang und ich wusch mich kurz, putzte mir die Zähne und stieg, nur mit einem Boxershorts bekleidet, in das riesige Bett. Nur mit einem dünnen Laken bedeckt versuchte ich Schlaf zu finden.

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Gedichte auf den Leib geschrieben