„Bitte bring diesen Brief Herrn Wolter, Termine für die Berufsschule!“
Petra macht sich freudestrahlend auf den Weg, sie schien auch in den Kerl verschossen zu sein.
Kaum war Petra aus meinem Büro verschwunden, lief es mir eiskalt über den Rücken. Hoffentlich hatte ich jetzt keinen Fehler gemacht?
Der Rest des Tages verlief wie im Tran und um 15:00 Uhr machte ich Feierabend, weil ich mich einfach nicht konzentrieren konnte.
Spät am Abend bekam ich plötzlich eine WhatsApp: „Ich freue mich! Mattias.“
Die Hitze, die sich daraufhin zwischen meinen Schenkeln aufbaute, war kaum auszuhalten, deshalb zog ich mich aus und hüpfte unter die Dusche, um mich abzukühlen.
***
Die zwei Tage bis Samstag verliefen so schleppend wie flüssiges Blei. Ich haderte mit mir und war immer wieder drauf und dran, Matthias abzusagen. Doch ich wollte es auch beenden, so oder so musste ein klärendes Gespräch stattfinden. Nur hätte ich dazu nicht meine Wohnung nehmen müssen, irgendein neutraler Treffpunkt wäre vielleicht besser gewesen. Aber nun war es zu spät, in drei Stunden würde er vor meiner Tür stehen und ich war bereit für alles. Warum sollte ich mir nicht einen jungen Liebhaber gönnen? Was hatte ich zu verlieren? Bei diesen Gedanken wurde mir wohler und ich freute mich auf Matthias. Jetzt hieß es, mich so sexy wie möglich anzuziehen und das war gar nicht so einfach.
Schließlich entschied ich mich für das gleiche Outfit was ich getragen hatte, als er mich zum ersten Mal sah. Ok nicht ganz, zwar den gleichen, schwarzen Rock, aber beim näheren Hinsehen hatte meine weiße Bluse einen kleinen Fleck. Nach kurzer Suche entdeckte ich die rote Tunika, die ich noch nie getragen hatte.
Der feine Jersey Stoff, der wie ein Poncho geschnitten war, umschmeichelte meine nackte Haut, da ich auf einen BH verzichtete. Als ich mich im Spiegel betrachtete, kam ich mir etwas verrucht vor, sagte mir dann aber: >Du willst flach gelegt werden, dann musst du ihn auch entsprechend anmachen!<
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