Lauter versponnene Sachen, die alle nur darauf abzielten meine Liebe zu entfachen. Mit der Zeit kühlte die Luft merklich ab, denn wir waren auf hoher See, und es ging ein scharfer Wind. Irgendwann kam er darauf, dass wir doch unsere Schlafsäcke übereinander legen könnten, dann wäre es für uns beide wärmer, doch ich wollte nicht, noch nicht. Die Frau uns gegenüber äugte schon die ganze Zeit skeptisch zu uns herüber, nein, das wäre mir zu peinlich gewesen, und doch schaffte er es irgendwie seine Hände in meinen Schlafsack und unter mein Hemd zu bekommen, er streichelte meine Brüste wie ganz nebenbei und unterhielt sich weiter mit mir, als ob nichts wäre. Wir wahrten beide den Schein, doch unter der Decke kochte das Blut. Endlich hatte er meine Mumie soweit erkundet, dass seine lockenden Berührungen den Weg zur Höllengrube erfasst hatten. Immer weiter lüftete er meine Ummantelung. Ich war hin und her gerissen mich immer wieder zu verdecken und andererseits zuzulassen dass er mich im hand umdrehen wieder bloßlegte. Unser kleiner Ringkampf spielte sich in absoluter Stille ab, denn wir wollten beide kein Aufsehen erregen, wir versuchten den brodelnden Sex, der kurz davor war wie eine Fontäne auszubrechen unter Kontrolle zu halten. Das ging eine ganze Weile so hin und her. Mittlerweile hatte er es geschafft mir irgendwie das Kleidchen vom Körper zu ziehen und ich lag nun nackt unter der leidlich wärmenden Decke. Sein Körper schmiegte sich eng an den meinen und seine Wärme jagte mir Schauer über den Rücken. Wir erhitzten uns immer mehr, schließlich küssten wir uns leidenschaftlich und da war es um mich geschehen.
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