Das künstliche Getue in den merkwürdigsten Stellungen, nur damit die Kamera in Großaufnahme draufhalten kann, turnt und ebenso wenig an, wie das unnatürliche Gestöhne ständig.
Anders sieht es schon mit Filmen aus, in denen es entsprechende Sexszenen gibt. Diese dürfen dann auch gerne mal direkter sein, aber eben so, dass man nicht jedes Detail sieht, sondern noch Platz für die eigene Fantasie bleibt. Ein schönes Beispiel ist ‚Basic Instinct‘ mit den beiden heißen Sex-Szenen, in denen es Michael Douglas, alias Detektiv Nick Curran, erst mit seiner Psychologin, dann mit der Tatverdächtigen treibt. Zugegeben, solche Filme sind dünn gesät, trotzdem haben wir uns in den vergangenen Jahren eine kleine Sammlung zugelegt. Dabei schauen wir uns diese Filme, um ehrlich zu sein, meist nur wegen der erregenden Sexszenen an. Selbstverständlich wissen wir, dass das alles nicht echt ist, aber trotzdem machen sie uns scharf.
Als wir, angeregt durch einen solchen Film, mal wieder nicht ins Bett gekommen sind, sondern gleich auf dem Sofa eine heiße Nummer geschoben haben, will ich endlich das loswerden, was mir schon länger durch den Kopf geht.
„Wie es wohl wäre, wenn wir uns auf dem Bildschirm beim Vögeln zusehen könnten?“, frage ich leise. Anna überlegt lange, und ich merke, wie ihr Kopfkino anläuft.
„Wäre bestimmt geil, … mal zu sehen, wie wir es miteinander tun“, seufzt sie, „aber wenn ich mir vorstelle, dass ein Regisseur, einige Kameraleute, Beleuchter und irgendwelche Assistenten um uns herumwuseln, während wir vögeln, ich weiß nicht, ob ich das brauche.“
„Stimmt, das ist sicher mehr als abturnend“, bestätige ich auflachend, „aber uns mal beim Vögeln zuzusehen, wäre wohl trotzdem geil.“
Auf eine naheliegende Möglichkeit kommt meine Liebste dabei nicht, und so enthalte ich mich eines weiteren Kommentars.
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