Vielleicht war es falsch

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Vielleicht war es falsch

Vielleicht war es falsch

Chloé d'Aubigné

Von Männern, die ihn sagten, weil sie etwas erreichen wollten, und von meinem Freund, der ihn manchmal sagte, nachdem er mich zuvor mit seinen Bemerkungen verletzt hatte. Doch von ihm klang dies nicht nach einem Kompliment. Da war kein Hintergedanke zu erkennen. Es war eine Feststellung.
Ich küsste ihn und zog ihm das Shirt über den Kopf. Sein Körper war kräftig und warm, nicht glattrasiert oder sorgfältig auf Optik trainiert. Ich mochte, dass er nicht aussah, als hätte er sich selbst zu einer Version seiner selbst gemacht, die andere bewundern sollten.
Ich zog ihn näher zu mir.
«Ich möchte mehr», sagte ich. «Aber ich will nicht, dass du in mich eindringst.»
Die Worte waren heraus, bevor ich sie erklären konnte. Ich wusste selbst nicht genau, warum diese Grenze so feststand. Vielleicht war sie mit meinem Freund verbunden. Vielleicht mit der Angst, dass die Nacht danach eine Bedeutung bekäme, die ich nicht kontrollieren konnte.
Er fragte nicht nach dem Grund.
«In Ordnung», sagte er.
Und dabei blieb es.
Ich schlüpfte aus meiner Hose, er zog sich seine ebenfalls aus. Dabei sahen wir uns an. Schließlich schlüpfte ich aus meinem Slip, ging auf ihn zu, griff nach dem Gummizug von seinen Shorts und zog sie herunter.
Dass er schon steif war, überraschte mich nicht. Aber es freute mich. Zeigte es doch, dass ihm all das hier mehr als gefiel. Auch wenn die Situation ein wenig skurril war. Ich blieb vor ihm knien, betrachtete ihn, strich sanft über seine Hüfte, küsste diese dann. Er blieb ruhig stehen, atmete nur ein wenig tiefer. Und beobachtete mich dabei.
Schließlich nahm ich seinen Penis in meine Hand. Er war schön, wunderschön sogar. Nicht auffällig groß, aber ganz gerade, nicht zu dünn und man konnte eine Ader sehen.
Ohne nachzudenken küsste ich ihn auf die Eichel. Er zuckte leicht.

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