Ich schloss die Augen. Und dachte an nichts. Nicht, was morgen geschehen würde. Nicht an meinen Freund, nicht an die Lügen, die ich erzählen musste, nicht an die Grenze, die ich gerade überschritt.
Ich dachte nur daran, dass ich wieder etwas fühlte.
Nicht Schuld. Nicht Scham. Nicht die ständige Sorge, ob ich gerade zu viel oder zu wenig war.
Nur Lust.
Seine Zunge war bestimmt, aber auch so sanft. Reizte mich genau an den richtigen Stellen. Ein Finger seiner Hand glitt ebenfalls zwischen meine Schamlippen. Massierte sanft den Eingang meiner Vagina.
«Das ist okay, mit den Fingern kannst du alles machen», flüsterte ich ihm zu.
Ich sah ihn an, wie er vor mir kniete, wie er in einer Hand seinen Penis hielt und diesen langsam wichste, wie aber seine ganze Aufmerksamkeit mir galt.
Er ließ es sich nicht zweimal sagen. Mit seinem Zeigefinger drang er in mich ein, nur ein wenig. Ließ dann seinen Ringfinger folgen. Beide nur die Fingerkuppe in mir. Massierte meine Vagina, indem er von innen nach oben drückte. Mit sanften, kreisenden Bewegungen. Und immer tiefer in mich eindrang. Ganz langsam. Während er mich weiter leckte. Ohne Eile. Und sich weiter wichste.
Ich fragte mich nicht, ob ich okay schmeckte. Ob ich nach dieser Nacht vielleicht nach Schweiß roch. Ich freute mich nur darauf, endlich einmal wieder so richtig befreit zu kommen. Und als ich spürte, wie sich der Orgasmus in mir aufbaute, ließ ich es einfach geschehen. Stöhnte ein wenig, vielleicht etwas zu laut, zuckte, ließ es einfach zu. Ließ zu, dass ich verkrampfte, wahrscheinlich hässlich aussah. Und viel zu nass wurde. So, dass meine Flüssigkeit über seine Hand lief.
Ich hatte die Augen noch geschlossen, aber ich hörte, wie er auch kam. Mit einem unterdrückten Stöhnen. Und dann wieder zu mir ins Bett kam. Mich umarmte.
Vielleicht war es falsch
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