Jedenfalls – an meiner Seite saß Rui, ein sehr schüchterner Junge. Es war bestimmt kein Zufall, dass wir uns gefunden hatten. Wir unterhielten uns in einer Mischung aus Englisch und Deutsch, dass er rudimentär beherrschte. Außer Händchen halten war aber nix am ersten Abend. Er bedrängte mich auch in keiner Weise.
Nach und nach löste sich die Versammlung auf. Annett, Andrea und Monika waren reingegangen, ohne Herrenbegleitung. Isabell war mit ihrem Pedro noch am knutschen. Als mir kalt wurde verabschiedete ich mich auch. Ich gab ihm ein Küsschen auf die Stirn, und weg war ich. Als ich in dieser Nacht auf Toilette musste, stolperte ich fast über Isabell, die sich im Wohnzimmer von Pedro vögeln ließ. Sie ritt auf ihm mit heftig schaukelnden Brüsten und ließ sich nicht dadurch irritieren, dass ich zweimal durch den Raum huschte. Na, da ist ja jemand wild entschlossen, seinen Urlaub zu genießen, dachte ich. Aber es versetzte mir auch einen Stich. Warum konnte ich die Sache nicht so unbeschwert angehen?
Im Zimmer zurück, die leise schnarchende Annett neben mir, musste ich mir Erleichterung verschaffen. Mein Kopfkino wechselte zwischen dem eben gesehenen, der aufgespießten Isabell, und einer Fantasie, wie das wohl mit Rui wäre. Vor meinem geistigen Auge lag plötzlich er da auf dem Sofa, die Hände an meinen Brüsten und ich ritt auf ihm. Ich führte mir drei Finger ein und frage mich, ob sich das wohl genauso anfühlte, wenn ich auf einem steifen Schwanz säße. Ich stieß mal sanfter, mal härter in mich und stellte mir vor Rui würde unter mir liegen und meine Titten kneten während ich ihn abritt. Es dauerte nicht lange, und ich hatte das Gefühl mein ganzes Bett wäre überschwemmt. Im fahlen Licht des Mondes, das durch die Gardinen drang, betrachtete ich meine Finger. Sie glitzerten feucht und zwischen den Fingern konnte ich mit meinem Mösenschleim Fäden ziehen.
Vierzehnte Geschichte … die, in der wir nach Portugal geflogen sind
Svenjas Tagebücher
47 11-18 Minuten 1 Kommentar
Vierzehnte Geschichte … die, in der wir nach Portugal geflogen sind
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Portugal 14
schreibt Huldreich