Wir haben ein Haus!“ Glücklich wie Olivia war, drückte sie Pat ein Küsschen auf den Mund bevor sie Martins Büro stürmte.
„Wir haben ein Haus!“, wiederholte sie euphorisch. Sie umarmte ihren Mann und küsste ihn voller Elan. „Nein, kein Haus! Eine ganze Villa mit Riesen-Grundstück drumherum!“ Liv war beinahe außer sich vor Freude.
Martin stimmte seiner Frau zu, dass das phantastisch sei, fragte aber: „Und, wie teuer?“
„Och, so zwei, drei, vier Millionen…“ Olivia zuckte mit den Schultern und meinte: „Das musst Du heute Abend verhandeln.
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So wie die Sommers sich an Martin, so konnte sich auch Martin an die Freunde seiner Eltern erinnern. „Er war mal Banker!“, raunte Martin seiner Frau zu. Olivia hatte vorab nicht verraten, wie die Leute hießen, deren Villa zur Diskussion stand. Selbst als Martin seine Frau in der Dusche überfallen und zu einem Quickie genötigt hatte, wollte sie nicht sagen, um welches Haus es sich konkret handelt. Apropos genötigt: Olivia würde das augenzwinkernd so kommentieren: „Der hat ihn einfach reingemacht! Das war Nötigung…!“ Selbstredend hat Martin das nicht! Will damit sagen, dass Olivia sich nur zu gerne hat nötigen lassen.
Natürlich kannte Martin das Anwesen, zu dem seine Frau ihn geführt hatte, und auch deren Besitzer. „Dass die verkaufen, hätte ich nie gedacht!“
Die älteren Herrschaften zeigten natürlich dem jungvermählten Paar, naja, gut vier Monate nach der Hochzeit darf man das doch noch sagen, noch einmal das gesamte Anwesen. Beide begeisterten sich von den Gegebenheiten und hatten teilweise auch gleich konkrete Vorstellungen, wie es zukünftig aussehen könnte.
Auf Martins vorsichtige Frage, was das Ganze den kosten sollte, drucksten die Sommers ein wenig herum. „Nun, eine Bedingung ist, und das haben wir auch deiner zauberhaften Frau schon gesagt, dass die Villa nicht abgerissen werden darf, so lange wir leben.
“
„Warum auch?
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