Das Abstreifen der Sneakers und ausziehen ihrer Leggins ließ sich nicht so mondän ausführen, wie es die Situation verlangen würde. Sie erwartete daher vom Herren der Dunkelheit, die Etikette wenigstens zum Schein zu wahren und nicht zuzusehen, wie die Dame sich entkleidete. Dann, mit Ausnahme der Maske nun gänzlich unverhüllt, fasste unsere Theodora ihrem Mann an die Schulter.
Nein, einfach so über sie herzufallen wäre zu banal, überlegte Martin. Er dirigierte seine Frau zur Kommode, wo auch ein Spiegel in Augenhöhe angebracht war. Leicht versetzt hinter Liv stehend, konnten beide sich mit den aufgesetzten Masken ansehen. Der Mann hinter dem Gesicht der Dunkelheit führte seine Hand, die lange Momente auf Theodoras Schulter lag, langsam ihren Rücken hinunter.
Keinen Moment wich sein Blick im Spiegel von der Maske seiner Frau. Seine Hand streichelte nun über das Gesäß besagter Theodora. Immer und immer wieder glitten seine Fingerspitzen über die Wölbungen ihrer Hinterbacken.
Würde er zuschlagen? Oder versuchen, mit einem oder gar mehreren Fingern in ihre Schokodose einzudringen? Wie könnte sie als Theodora auf solche Übergriffe reagieren? Erwartete er bei solch einer Zudringlichkeit ihre Gegenwehr? Als Olivia würde sie sich an solchen Frechheiten erfreuen. Aber als Dame der besseren Gesellschaft? Sie entschied, ihm für den Fall, dass…, einen leichten Streich über seine Wange zu geben. Das wäre wohl angemessen…
Jedoch nichts dergleichen geschah. Minutenlang streiften seine Fingerspitzen über Theodoras Hinterteil. Natürlich blieb das nicht ohne Folgen. Von Sekunde zu Sekunde wurde es feuchter in ihrer Vagina. Die Damen der besseren Gesellschaft würden nie Worte wie Lusthöhle, Fötzchen oder noch obszöneres in den Mund nehmen. Puderdose ginge vielleicht noch. Liv musste schon ein wenig schmunzeln, als sie darüber nachdachte. Das wollten damals die Männer doch nur hören, während sie die Damen penetrierten…
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