Vögellust

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Vögellust

Vögellust

Anita Isiris

Selbstverständlich, brauchte das eine Weile, denn keine Frau lässt sich lustvoll auf ein Liebesspiel ein, wenn ihr die Umgebung fremd oder gar unheimlich ist.

Dann meinte Norbert, dass sie so weit war und knöpfte Sinas Kleid auf, das auf der Vorderseite eine Reihe kleiner silberner Ösen besass. Sina trug keinen BH, und Norbert realisierte sofort, dass auch in ihr Sexlust köchelte. Das Kleid segelte kurz darauf durch die Luft, und Sina trug nur noch ihren Slip. Sina sass jetzt rittlings auf ihm. Sie sah ungemein sexy aus mit ihrem wehenden Haar und den wogenden Titten mit den milchschokoladefarbenen Brustwarzen, an denen er so gerne saugte, so er denn konnte. Im Moment konnte er nicht. Norbert musste sich darauf konzentrieren, dass die beiden ein stabiles Gleichgewicht hielten und Sina keinesfalls abstürzen konnte. Er spürte die Wärme zwischen ihren Schenkeln an seinen Lenden, was ihn fast wahnsinnig machte. In einem Akt halsbrecherischer Akrobatik zog Norbert sich splitternackt aus, dann streifte er mit Unterstützung von Sina ihr Höschen ab. „Oh mein Gott“, sagte er mit Blick auf die helle Mondsichel und auf Sinas zart behaarte Scham. Kurz erinnerte er sich an ein Buch, das ihm sein Vater zu Kindertagen immer und immer wieder vorlesen musste. „Der kleine Häwelmann“. War nicht auch dieser Häwelmann, in seinem Bettchen, durch die Lüfte geschwebt? „Jetzt fühle ich mich sicher, das ist ja mega, was wir da machen“, sagte Sina mit ihrer warmen Stimme und ruckelte mit ihren Lenden. Endlich gelang es Norbert, wenn auch unter einer gewissen Anstrengung, in Sina einzudringen. Selbstverständlich war der Coitus gewöhnungsbedürftig, weil es unter Norbert ja keine Matratze, keinen Küchentisch, keinen Teppich gab, sondern nur frische Waldluft an einem Sommerabend. Er hielt sich ruhig, wegen der Balance, und Sina tat etwas, das sie sehr gut konnte. Sie fickte Norbert mit sanften, aber entschlossenen Bewegungen ihres Beckens. Für den unbeteiligten Zuschauer hätte der Akt wie ein Tanz gewirkt, ein Liebestanz in den Lüften über Wien. Dann geschah es. Sina verlor das Gleichgewicht und somit den Halt, Norbert glitt aus ihr heraus. Er klammerte sich an Sina und schmiegte sich nun an ihre Rückseite. Diese Position erforderte sehr viel Kraft und stand klassischen physikalischen Gesetzen diametral entgegen. Isaac Newton hätte seine Augen rädergross aufgesperrt, hätte er das gesehen. Norbert umschlang die Schenkel seiner nackten Freundin mit seinen eigenen Beinen, hielt mit der einen Hand Sinas Brüste fest, mit der andern ihre Hüften, so, wie er es zuvor mit der schönen Unbekannten im Park getan hatte.

Dann überkam ihn erneut die Vögellust; Sinas Arsch war einfach zu verführerisch, zu warm, zu prall, zu geil. Von Sinas Säften war sein Zentralorgan derart gut geölt, dass Norbert ihren Anus suchte und fand. Mit einem heftigen Ruck drang er in sie ein.

„Haaah“..., schrie Sina. „Du hättest mich auch vorwarnen können“. Norbert schreckte hoch. Der Mond schien durch den dünnen Vorhang ins Schlafzimmer, Norbert rieb sich die Augen, setzte sich auf und sah seine nackte Sina, die sich verärgert von ihm abwandte, sich zur Bettkante schob und nach einem leisen Knurren weiterschlief.

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