Völlig losgelöst von der Erde …

Völlig losgelöst - Teil 2

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Völlig losgelöst von der Erde …

Völlig losgelöst von der Erde …

Svenja Ansbach

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Etwa 2 ½ Wochen später düsten sie mit dem Hyperloop-Train zum Raumbahnhof „Austin III“ und standen bald zum Boarding vor der wirklich imposanten „Olympic“, einem Passagier-Carrier der „Stardust-Klasse“. Das Volk der Otravi aus der Galaxie „Triangulum II“ waren einfach unschlagbar professionell und günstig in der Passagierbeförderung und wickelte folglich große Teile davon ab. An ihre merkwürdige blaue Hautfarbe, die knochigen 6-fingrigen Hände und die hohe wulstige Stirn musste man sich allerdings erst einmal gewöhnen.

Nach der Startphase, bei der alle Passagiere angeschnallt sein mussten, konnten sie an Bord das Schiff durchstreifen. Es erinnerte ihn an große Passagierfähren, die man in alten Filmen aus dem 20./21. Jahrhundert manchmal betrachten konnte, mit einer Mall für Entertainment-Zwecke, mit kleinen Shops und Lokalen. Dieser öffentliche Bereich, der in einem großen sich permanent drehenden Rad untergebracht war, hatte durch diesen Trick Schwerkraft. Für den riesigen Bereich der Passagierkabinen in dem die Fluggäste auf dem knapp dreitägigen Flug untergebracht waren, galt das allerdings nicht. Hier herrschte die Weltall-Typische Schwerelosigkeit.

Nach etwas Bummeln und ein paar Cocktails in einer Pinte, die sich „The Korova milkbar“ nannte, bemerkten beide eine gewisse Unruhe „untenrum“. Sie waren schließlich noch ziemlich frisch verliebt und fielen auch ansonsten bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit übereinander her.
Trillian schaute schmachtend: „Raumfahrer. Wollen wir? Willst du das schwarze Loch erkunden?“ Und ob Zaphod wollte! „Ja, und die Milchstraße!“ Sein begehrlicher, auf ihre pralle Oberweite gerichteter, Blick blieb ihr nicht verborgen.

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